13.10.2020 19:47 Uhr

Sönke Wortmanns „Contra“ mit Ovationen gefeiert: Kinostart vorgezogen

Neuverfilmungen europäischer Komödien liegen im Trend. 2019 war Bora Dagtekins "Das perfekte Geheimnis" mit Elyas M'Barek - die deutsche Version der italienischen Komödie "Perfetti Sconosciuti - Wie viele Geheimnisse verträgt eine Freundschaft?' der erfolgreichste deutsche Film des Jahres. Nun ist "Contra" dran.

Constantin Film

Der Film ist ein Remake der Komödie „Die brillante Mademoiselle Neïla“ (Original „Le Brio“), die Drehbuchautor Doron Wisotzky („Schlussmacher“) fürs deutsche Kino adaptierte. Regie führte Sönke Wortmann („Der Vorname“, „Frau Müller muss weg!“).

Der Kinostart wurde jetzt auf den 23. Dezember vorgezogen – statt Mitte Januar. Das teilte Constantin Film in München mit.

Festivalpremiere mit stehenden Ovationen

Ein temperamentvoller Zusammenprall der Kulturen und ein furioses Schauspielduell:  Nilam Farooq und Christoph Maria Herbst liefern sich in den Hauptrollen wahre Wortgefechte und laufen dabei zu darstellerischer Hochform auf. Der Film wurde erst kürzlich auf seiner Festivalpremiere beim 16. Zürich Film Festival mit stehenden Ovationen vom Publikum gefeiert.

Darum geht’s

Das war eine fremdenfeindliche Bemerkung zu viel: Professor Richard Pohl (Christoph Maria Herbst) droht von seiner Universität zu fliegen, nachdem er die Jura-Studentin Naima Hamid (Nilam Farooq) in einem vollbesetzten Hörsaal beleidigt hat. Als das Video viral geht, gibt Universitätspräsident Alexander Lambrecht (Ernst Stötzner) seinem alten Weggefährten eine letzte Chance: Wenn es dem rhetorisch begnadeten Professor gelingt, die Erst-Semestlerin Naima für einen bundesweiten Debattier-Wettbewerb fitzumachen, wären seine Chancen vor dem Disziplinarausschuss damit wesentlich besser.

Sönke Wortmanns "Contra" mit Ovationen gefeiert: Kinostart vorgezogen

Constantin Film

Pohl und Naima sind gleichermaßen entsetzt, doch mit der Zeit sammelt die ungleiche Zweckgemeinschaft erste Erfolge – bis Naima erkennt, dass das Multi-Kulti-Märchen offenbar nur einem Zweck dient: den Ruf der Universität zu retten. (KT/dpa)

 

(PV)

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