27.11.2019 07:40 Uhr

Star-Regisseur Sam Mendes konnte nach dem Bond-Film nicht mehr

Foto: Starpress

Der britische Filmemacher Sam Mendes (54) war nach seinem Erfolgsfilm ‚Spectre‘ auch eigenen Angaben zu „erschöpft“, um einen weiteren Film zu drehen. Nach der Arbeit an dem ‚James Bond‘-Film von 2015 kehrte der 54-Jährige zu seinen Theaterproduktionen zurück.

Entspannter am Theater

Die Arbeit an dem Film aus der legendären Agenten-Filmreihe fühlte sich für den Produzenten wie eine „leichte“ Arbeitsbelastung an. Außerdem sei es für ihn zunehmend schwierig, interessante Drehbücher zu finden – vor allem, da es immer mehr Serien gibt.

„Ich wollte nach dem letzten Bond-Film überhaupt nichts mehr inszenieren. Ich war erschöpft. Wenn das passiert, gehe ich eher zurück ins Theater“, erklärte der britische Regisseur. „Ich habe ‚The Ferryman‘ und ‚The Lehman Trilogy‘ auf die Bühne gebracht. Zwei Theaterstücke in drei Jahren sind für mich eine relativ geringe Arbeitsbelastung“, so der Oscar-Preisträger weiter.

Er liebt die Langformate

Zudem fügte der Ex-Mann von Kate Winslet (44) hinzu: „Ich konnte nichts finden, bei dem ich Regie führen wollte.“ Mit der Langform von Fernsehserien habe er als Regisseur zu kämpfen und war deshalb nicht interessiert.

„Ich mag das Zwei- oder Zweieinhalb-Stunden-Format. Ich möchte, dass ein Publikum reinkommt, die ganze Erfahrung als Gruppe zusammen hat und herauskommt und in der Lage ist, über die ganze Geschichte zu sprechen“, so der Vater eines Sohnes gegenüber dem Online-Portal ‚Deadline.com‘.

Am 25. Dezember 2019 feiert der preisgekrönte Filmemacher nun aber wieder eine Kino-Premiere. In den USA startet dann nämlich sein neues Kriegsdrama ‚1917‘ Leinwanddebüt.

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