01.04.2020 11:17 Uhr

„Star Wars“: Andrew Jack verstirbt an Coronavirus

Mopic/Shutterstock

Schauspieler Andrew Jack ist mit 76 Jahren an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. ‚Star Wars‘-Fans kennen den Briten vor allem in der Rolle des Rebellenoffiziers General Ematt.

Den Tod des 76-jährigen teilte seine Agentin Jill McCullough der Öffentlichkeit mit. Demnach soll Andrew Jack bis zu seinem Tod am Dienstag in einem Krankenhaus in Surrey bei London behandelt worden sein.

Lebensgefährtin durfte ihn nicht sehen

Die Agentin teilte ferner mit, dass der zweifache Vater vor seinem Ableben nicht die Chance hatte, seine Lebensgefährtin Gabrielle Rogers noch einmal zu sehen. Diese stand zu dem Zeitpunkt selbst in Australien unter Quarantäne und konnte unteranderem deswegen nicht zu ihrem Partner reisen.

Die Blondine meldete sich allerdings am Dienstag auf Twitter zu Wort und schrieb dort, dass bei ihrem Liebsten nur zwei Tage zuvor eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt worden war. Andrew soll jedoch nicht gelitten haben und sei friedlich eingeschlafen.

Beileidsbekundungen von Kollegen

Neben der Familie meldete sich auch ‚Star Wars‘-Kollege Joonas Suatamo zu Wort. Der schrieb auf Twitter: „Meine Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Freunden.“ Mit seinem Freund Andrew Jack sei ein „Mitglied der Star Wars Familie“ verstorben. Der Schauspieler habe sich stets leidenschaftlich und fürsorglich um seine Arbeit und sein Umfeld gekümmert, so der 33-jährige ‚Chewbacca‘-Darsteller.

Andrew Jack spielte in ‚Star Wars: Der Letzte Jedi‘, ‚Star Wars: Das Erwachen der Macht‘ und auch in ‚Solo: A Star Wars Story‘ die Rolle des General Ematt. Während seiner Karriere wirkte er an über 80 Filmen mit. Hauptsächlich arbeitete er dabei aber nicht als Schauspieler, sondern fungierte als Dialekt-Coach. In dieser Funktion brachte er Stars wie Robert Downey Jr. und Chris Hemsworth bei, englische Dialekte zu perfektionieren.