Sonntag, 26. Januar 2020 11:35 Uhr

Sting will keinen Film: „Es ist noch nicht vorbei!“

imago images / POP-EYE

Sting denkt nicht daran, sein Leben zu verfilmen. Aktuell könnten die sogenannten Biopics, also Verfilmungen der Leben von berühmten Personen, jedenfalls kaum beliebter sein.

Derzeit arbeitet der Sänger an dem Musical ‘The Last Ship’, in dem sich alles um den 68-Jährigen dreht. Doch eine Biographie kommt für ihn trotz seines enormen Erfolgs nicht in Frage, wie der Sänger dem ‘Hollywood Reporter’ jetzt erklärte.

Quelle: instagram.com

Das Musical ist eher eine Metapher

„Absolut nicht. Ich erzähle meine Geschichte auf künstlerische Weise. ‚The Last Ship‘ ist eine Metapher. Das ist eine Geschichte über mich. Ich bin auf vielen Arten in diesem Stück, wahrscheinlich mehr, als ich es mir vorgenommen habe. So möchte ich es stattdessen machen, anstatt das jemand meint: ‚Was ist der Höhepunkt von Stings Leben gewesen?‘ Mein Leben ist noch nicht vorbei!“

Gerade erst hatte sich der 68-Jährige im Interview mit dem ‘Rolling Stone’ über die Brexit-Entscheidung seines Heimatlandes beschwert. Dort sagte er: „Der Brexit ist ein Akt des Wahnsinns. Kollektiver Wahnsinn, der auf einem Mythos basiert, dem Mythos, dass ein solitäres England stark wäre – so wie im 17. Jahrhundert. Warum schneiden wir uns ab von einem Marktplatz direkt vor unserer Tür, dem Marktplatz Europäische Union? Ich habe bislang kein einziges überzeugendes Argument für den Brexit gehört. Unsere Politiker freuen sich einfach darauf, ihre blauen Reisepässe zurückzukriegen.“

Deswegen singt er nicht über den Brexit

Er habe auch einen Grund, warum er nicht über den Brexit singt, so Sting weiter: „Es fällt einem schwer, eine Metapher für die Absurdität namens Brexit zu finden. Ich jedenfalls könnte es nicht. Das läge außerhalb meiner Kräfte.“

Das könnte Euch auch interessieren