13.02.2020 20:05 Uhr

Taika Waititi fand es „stressig“, seinen Oscar zu gewinnen

imago images / UPI Photo

Taika Waititi fand seine Oscar-Erfahrung „stressiger“, als einen Film zu machen. Der 44-jährige Filmemacher durfte sich erst vergangenes Wochenende (9. Februar) über einen Academy Award für das beste adaptierte Drehbuch für den Streifen ‚Jojo Rabbit‚ freuen.

Der Oscar ist die wohl bedeutendste Auszeichnung im Filmgeschäft und eine riesige Ehre für den Regisseur, jedoch gibt Taika gibt zu, dass seine Oscar-Erfahrung nicht ganz einfach war.

„Diese Dinge waren verpönt“

Dem ‚Variety‘-Magazin erzählte er: „Es ist anstrengender als einen Film zu machen. Wenn man einen Film macht, ist es zumindest jeden Tag anders. Es ist, was es ist: Es ist eine Kampagne. Hätte mir am Ende der Kampagne jemand ein Baby gegeben, hätte ich ein Foto mit ihm gemacht und es geküsst.“

Während seiner Dankesrede bei den Oscars widmete der neuseeländische Filmemacher seinen Erfolg den indigenen Kindern der Welt. ‚Variety‘ erzählte er diesbezüglich: „In Neuseeland aufzuwachsen, zu tanzen und Kunst zu machen – diese Dinge waren verpönt oder wurden als seltsames Verhalten angesehen.“

Zwar habe sich viel verändert, trotzdem würden noch viel zu viele Kinder in Neuseeland und auf der ganzen Welt ihren Träumen nicht nachgehen.