Mittwoch, 12. Februar 2020 23:30 Uhr

„Tenet“: Alles über Christopher Nolans 11. Film (mit Robert Pattinson)

Warner Bros.

„Tenet“, der elfte Spielfilm von Christopher Nolan ist ein Agenten-Film. Die Besetzung des Thrillers ist wie immer beim Meisterregisseur sehr prominent, u.a. mit Robert Pattinson, Elisabeth Debicki, Kenneth Branagh und Michael Caine. Die Hauptrolle hat John David Washington (35, „BlacKkKlansman“) übernommen.

In „Tenet“ spielt John David Washington (ja, ganz recht – Vater ist Denzel Washington) einen Agenten, der nichts geringeres versucht, als den 3. Weltkrieg zu verhindern. Insofern bleibt Regisseur Nolan („Inception“, „Memento“, „Dunkirk“) seinen Lieblings-Themenkreisen – Krieg, Zeitspielchen und SciFi – treu.

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Darum geht’s

Der 3. Weltkrieg scheint kaum noch aufzuhalten. Aber „Tenet“ ist kein Film über die Klimakatastrophe oder ein Krieg mit so großer Sprengkraft, dass gleich der ganze Planet pulverisiert wird. Nein, die wahre Bedrohung der Erde kommt von von einem Gegner, der Kontrolle über die Zeit hat. Zeit, die manipuliert werden kann und somit ein komfortables Einfallstor für kriminelle Machenschaften in jeder Größenordnung ist. Wer die Zeit kontrolliert, sitzt am längeren Hebel.

So neu ist das Thema für Christopher Nolan jetzt nicht gerade. Neu ist, dass das Filmbudget mit 225 Mio Dollar ganz üppig ausfällt, was Nolan gegenüber„Entertainment Weekly“ damit rechtfertigte, dass „Tenet“ eben sehr ambitioniert sei. Aber das Hantieren mit größeren Beträgen ist der Regisseur, Produzent und Drehbuchautor ja gewöhnt.

Weiterhin sagt der gebürtige Engländer zu „EW“: „Wir haben in sieben verschiedenen Ländern gedreht, mit einem großen Cast und riesigen Kulissen.“ Ja natürlich. Such normal. Zu den Drehorten gehörten England, Indien und Estland, genauer gesagt, die Hauptstadt Tallin.

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Hans Zimmer kann leider nicht

Der Leib-und-Magen-Komponist von Christopher Nolan, Hans Zimmer, ist bei „Tenet“ nicht dabei. Waaaaas? Stattdessen konnte der Schwede Ludwig Göransson („Black Panther“) verpflichtet werden. Herr Zimmer bastelt gerade an dem Soundtrack zu „Dune“ und ist deshalb unabkömmlich. Wie schade das ist oder auch nicht, beurteilt der werte Cineast bitte eigenständig. Der Vollständigkeit halber: „Dune“ ist ein Remake und wird von Denis Villeneuve („Die Frau die singt“, „Blade Runner 2049“, „Sicario“) in Szene gesetzt.

Der Kinostart für „Tenet“ ist jedenfalls am 16. Juli.

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