Montag, 21. Mai 2018 11:50 Uhr

Thandie Newton stolz und verärgert wegen „Solo: A Star Wars Story“

Thandie Newton findet es „schrecklich“, dass sie die erste afroamerikanische Frau ist, die eine Hauptrolle in einem ‚Star Wars‘-Film bekommen hat.

Thandie Newton stolz und verärgert wegen "Solo: A Star Wars Story"

Thandie Newton als Val in „Solo: A Star Wars Story“. Foto: Lucas Film Ltd.

Die 45-jährige Schauspielerin spielt in ‚Solo: A Star Wars Story‚ die Rolle der Val und obwohl sie denkt, dass es „großartig“ ist, solch eine bedeutende Rolle in einem großen Film bekommen zu haben, ärgert es sie, dass es erst jetzt passiert ist.

Dem britischen ‚Observer‘ sagt sie: „Ich bin die erste dunkelhäutige Frau in der ‚Star Wars‘-Geschichte, die eine Hauptrolle hat, was gleichzeitig großartig ist, weil es die Dinge richtig stellt, aber auch schrecklich, weil es so lange gedauert hat.“ Newton zeigt sich stolz auf ihre bisherige Karriere und möchte keine Kompromisse mehr eingehen.

„Ich bin nicht mehr vermietbar“

„Ich fühle mich nicht mehr wie eine vermietbare Schauspielerin, so wie ich es früher war. Ich bin nicht mehr vermietbar“, erklärt sie. Die ‚Crash‘-Darstellerin hat außerdem bereits zwei Drehbücher geschrieben, auf die sie sehr stolz ist und von denen eines in den USA spielt und das andere im Vereinigten Königreich. „[Es sind beides] sehr persönliche menschliche Geschichten. Ich möchte wirklich den verdammten Kern von dem treffen, warum wir tun, was wir tun. Ich glaube mit Sicherheit nicht, dass ich es weiß, aber ich liebe Geschichten, die versuchen, es rauszufinden“, erläutert Newton gegenüber dem Blatt.

Thandie Newton stolz und verärgert wegen "Solo: A Star Wars Story"

Foto: Euan Cherry/WENN

Beide Geschichten haben außerdem weibliche Protagonisten, was ihrer Meinung nach in der modernen Zeit essenziell ist. Sie erklärt: „Ich bin besessen von weiblichen Erlebnissen. Ich glaube eigentlich nicht, dass ich [aus der Perspektive eines] Mannes schreiben könnte. Und das ist alles, was wir im Kino haben; das ist die Art, wie uns unsere Identitäten vermittelt wurden – aus einer männlichen Perspektive.“

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