Dienstag, 17. Oktober 2017 12:16 Uhr

Til Schweiger: Daher kommt also sein Gerechtigkeitssinn

Der erfolgreiche Filmemacher Til Schweiger macht seinem Ärger über seinen Ärger Luft. Der 53-jährige Schauspieler und Regisseur nimmt nur selten ein Blatt vor den Mund. Auf Facebook postet er von Zeit zu Zeit, was er von aktuellen Geschehnissen halte und stößt dabei bei so manchem User auf Gegenwehr.

Til Schweiger: Daher kommt also sein Gerechtigkeitssinn

Foto: AEDT/WENN.com

Zuletzt ließ er sich über die AfD aus und erntete dafür glatt einige böse Kommentare. Weil ihm das schon bald zu weit ging, kündigte er auf seiner Seite an, jeden „Deppenkommentar“ in Zukunft zu veröffentlichen. Mit der Illustrierten ‚Gala‘ spricht der ‚Kokowääh‘-Macher über den ewig währenden Social Media-Zoff. Warum er nämlich überhaupt so sehr auf Konfrontation mit seinen Hatern geht, erklärt er selbst so: „Ich bin so auf die Welt gekommen. Ich hatte schon immer einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, das habe ich von meinem Vater. Er war ein sehr strenger Vater, aber auch ein gerechter. Er hat sich immer für sozial Schwächere eingesetzt. Das ist bei mir auch so.“

Verletztendes meldet er der Polizei

Auch wenn er sich ab und zu noch deutlich zu Wort meldet, so lese er nicht mehr alle Kommentare auf Facebook: „Nach der Flüchtlingskrise habe ich damit aufgehört, weil mein Leben zu kurz dafür ist. Ich habe zwei Leute eingestellt, die das strafrechtlich Relevante der Polizei melden. Und die ganz krassen Sachen lasse ich löschen.“ Dabei werden die Facebook-User jedoch oft auch sehr persönlich gegenüber dem Filmemacher, was ihn aber „überhaupt nicht“ verletze.

Der einzige wunde Punkt sind dabei seine Kinder: „Wenn jemand schreibt, man sollte meine Töchter auf die Kölner Domplatte als Prellbock stellen, dann werde ich extrem wütend.“ Er würde dem Verfasser des Beitrags gerne „den Hals abreißen.“ Doch auch wenn es manchmal nicht so scheint, so seien „aber nur fünf Prozent der Nachrichten böse und ekelhaft.“ Zum Glück.

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