Donnerstag, 25. Juli 2019 22:14 Uhr

Til Schweiger teilt aus: „Das ist so hässlich wie bei der ‚Lindenstraße'“

Foto: imago images / Future Image

Til Schweiger findet harte Worte für das einheimische Filmgeschäft. Der 55-jährige Schauspieler, der zu den wohl bekanntesten Gesichtern innerhalb der TV- und Filmindustrie hierzulande zählt, ist dafür bekannt, kein Blatt vor den Mund zu nehmen.

Til Schweiger teilt aus: "Das ist so hässlich wie bei der 'Lindenstraße'"

Foto: imago images / Future Image

Nun äußerte er sich harsch über die Macher innerhalb seines eigenen Berufsfeldes und nahm im Gespräch mit dem ‚OMR Podcast‘ insbesondere die deutsche Filmförderung ins Visier. „Es werden hier so viele Filme gefördert, wo schon das Drehbuch einfach nur Mist ist. Da kann dann auch der Film nicht mehr spannend werden“, so der ‚Manta Manta‘-Star.

Woran genau das liegt? Auch dafür hat Schweiger eine Erklärung parat. „Das sind meistens irgendwelche verkrachten Filmproduzenten, die selber nie so richtig erfolgreich waren. Und die entscheiden dann, wer Geld bekommt“, erläuterte er weiter.

Das kommt in Deutschland zu kurz

Besonders am Herzen liegt dem gelegentlich auch in den USA tätigen Leinwandmimen die Bildsprache, die in seinen Augen bei deutschen Produktionen oft eher zu kurz kommt, wie er weiter berichtete: „Schon als Kind habe ich mich geärgert, wenn ein Film scheiße fotografiert war. Es gab Filme wie ‚Butch Cassidy and the Sundance Kid‘, bahnbrechend fotografiert. Und dann guckst Du dir irgend so einen deutschen Film an und es sieht alles so flach und armselig aus.“

Und auch vor Kritik an einem der Filme, in denen Til Schweiger selbst mitgewirkt hat, macht er nicht halt. So sagte er über ‚Der bewegte Mann‘, der durchaus ein Erfolg an den Kinokassen war: „Toller Film, aber die Kamera ist so schlecht, das Licht ist so kacke. Das ist so hässlich, das sieht aus wie bei der ‚Lindenstraße‘.“

Über die öffentlich kritisierten Fördergelder, die an die US-Produktion ‚Head Full of Honey‘ flossen, ein Remake von Schweigers ‚Honig im Kopf‘, äußerte sich der 55-Jährige allerdings nicht. Der Film hatte insgesamt von 495.000 Euro profitiert, obwohl bereits die Produktion des Originals 750.000 Euro erhalten hatte. Das Remake war gefloppt.

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