Sonntag, 3. Mai 2020 19:59 Uhr

Tom Gronau: Wer ist der Wahnsinnige aus dem neuen „Polizeiruf 110“?

imago images / Future Image

Tom Gronau spielt am heutigen Sonntagabend im neuen Polizeiruf 110 „Heilig sollt ihr sein!“ die bemerkenswerte Hauptrolle eines religiös-fanatischen jungen Mannes.

Bei einer jungen Frau soll in Frankfurt (Oder) ein Schwangerschaftsabbruch durchgeführt werden. Doch Jonas Fleischauer (Tom Gronau) fühlt sich berufen, das ungeborene Baby zu retten. Er schleicht sich in den OP und schneidet ihr, in dem Glauben etwas Gutes zu tun, das Baby aus dem Bauch! Wer ist dieser Jonas? Die Kommissare Olga Lenski und Adam Raczek setzen alles daran, den jungen Mann zu finden… Soviel zu der Geschichte.

Tom Gronau: Wer ist der Wahnsinnige dem neuen "Polizeiruf 110"?

© rbb/Arnim Thomas

Erste Rolle kam 2015

Tom Gronau, geboren 1997, begann seine Ausbildung nach einem Casting 2012 in der New Talent Schauspielschule. Seit 2018 studiert er Schauspiel an der renomierten Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf in Potsdam.

Erstmals vor der Kamera stand Tom Gronau 2015 in der Fernsehserie „Die Pfefferkörner“. Im selben Jahr bekam er außerdem eine Rolle in dem Film „Das Versprechen“ aus der Fernsehreihe „Unter anderen Umständen“. 2016 folgten die Hauptrolle in Philipp Hirschs Kinofilm „Die Hütte“ sowie Auftritte in verschiedenen TV-Produktionen, darunter Torsten C. Fischers Film „Fluss des Lebens – Okavango“, Matthias Tiefenbachers „Tödliches Geheimnis aus der TV-Reihe „In Wahrheit“, Imogen Kimmels „Lügen, die von Herzen kommen“ sowie Esther Bialas’ Mysteryfilm „Wo kein Schatten fällt“.

Tom Gronau: Wer ist der Wahnsinnige dem neuen "Polizeiruf 110"?

© Network Movie / Wild Bunch Germany 2019 / Georges Pauly

2018 war Gronau an der Seite von Ulrich Noethen in „Sag, es tut Dir leid“ aus der Fernsehreihe „Neben der Spur“ zu sehen sowie im Drama „Willkommen zuhause“ von Regisseur Christian Theede. Auf den Hofer Filmtagen 2018 feierte die zweite Zusammenarbeit mit Regisseur Philipp Hirsch Premiere: „Raus“. Der vieldiskutierte Film über Aussteiger kam Anfang 2019 ins Kino.

„Deutschstunde“

Seit April ist Gronaus neuster, hochgelobter Kinofilm „Deutschstunde“ nun auch für zu Hause da (Foto oben).

Deutschland, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Jugendliche Siggi Jepsen (Tom Gronau) muss in einer Strafanstalt einen Aufsatz zum Thema „Die Freuden der Pflicht“ schreiben. Er findet keinen Anfang, das Blatt bleibt leer. Als er die Aufgabe am nächsten Tag nachholen muss, diesmal zur Strafe in einer Zelle, schreibt er wie besessen seine Erinnerungen auf. Erinnerungen an seinen Vater Jens Ole Jepsen (Ulrich Noethen), der als Polizist zu den Autoritäten in einem kleinen norddeutschen Dorf zählte und den Pflichten seines Amtes rückhaltlos ergeben war.

Während des Zweiten Weltkriegs muss er seinem Jugendfreund, dem expressionistischen Künstler Max Ludwig Nansen (Tobias Moretti), ein Malverbot überbringen, das die Nationalsozialisten gegen ihn verhängt haben. Er überwacht es penibel, und Siggi (Levi Eisenblätter), elf Jahre alt, soll ihm helfen. Doch Nansen widersetzt sich – und baut ebenfalls auf die Hilfe von Siggi, der für ihn wie ein Sohn ist. Der Konflikt zwischen den beiden Männern spitzt sich immer weiter zu – und Siggi steht zwischen ihnen. Anpassung oder Widerstand? Diese Frage wird für Siggi entscheidend…

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