Donnerstag, 1. November 2018 22:03 Uhr

Verlosung „Bohemian Rhapsody“: Bewegend und mitreißend!

Bohemian Rhapsody“ ist jetzt in den deutschen Kinos zu sehen. Was lange währt, wird endlich gut: Denn das Biopic über den 1991 verstorbenen Freddie Mercury ist viel besser, als uns Kritiker glauben lassen wollen – findet jedenfalls klatsch-tratsch.de-Autorin Katja Schwemmers. (Am Ende gibt’s noch ’ne fette Verlosung!)

Verlosung "Bohemian Rhapsody": Bewegend und mitreißend!

Foto: Twentieth Century Fox

In der ausverkauften Londoner Wembley Arena feierte der Streifen bereits in der vergangenen Woche seine Weltpremiere! Jetzt startet das Mercury-Biopic auch in den deutschen Kinos! Unter der Regie von Bryan Singer („X-Men“) wird das Leben des Ausnahme-Sängers erzählt, der vom Einwandererkind zum Rockstar aufsteigt und dabei auch die Schattenseiten des Ruhms kennenlernen muss. Von den Plänen für den Film wurde bereits 2010 geredet. Damals war noch Sacha Baron Cohen („Borat“) für die Hauptrolle des Queen-Frontmanns vorgesehen.

Doch wegen inhaltlichen Meinungsverschiedenheiten, speziell mit Queen-Gitarrist Brian May, bekam nach sich zerschlagenden Gerüchten über Ben Whishaw schließlich Rami Malek den Job.

Täuschend echte Darstellung

Welch ein Segen Malek für den Film ist! Die Art, wie der „Mr. Robot“-Schauspieler Mercury verkörpert, ist so authentisch und berührend, dass es echten Queen-Fans über zwei Stunden feuchte Augen bescheren dürfte. Das auch immer dann, wenn er gerade mal keinen Text hat: Denn Maleks Mimik in Großaufnahme sagt oft mehr als Tausend Worte. Trotzdem ist es Pflicht, den Film im englischsprachigen Original zu sehen. „Ich habe noch nie so hart in meinem Leben gearbeitet“, sagt der 37-Jährige selbst über seine Rolle. „Gesangsstunden, Klavierunterricht, Bewegungs-Choreografie – und jede Nacht habe ich mir noch Dokumentationen und Videos mit den Auftritten von Freddie und Queen reingezogen. Das ging so weit, dass ich nun das Gefühl habe, ich habe komplett alles darüber im Internet gesehen.“

Während Malek sich eine Zahnprothese einsetzen musste, um dem Überbiss Freddies nahe zu kommen, war bei Gwilym Lee lediglich eine Kraushaar-Perücke erforderlich. Denn Lee sieht nicht nur täuschend echt wie Brian May aus, er spricht auch so (soft). Das ließ selbst das Original nicht unberührt: „Brian kam beim Dreh zu meinem Wohnwagen, und wir hatten diesen surrealen, emotionalen Moment, wo er sich selbst in jungen Jahren gegenübersteht“, erinnert sich Lee. „Er war sehr bewegt, so schien es. Aber dann hat er sofort meine Perücke nachjustiert. Das hat mir gezeigt, wie viel Wert er auf Details legt.“

Verlosung "Bohemian Rhapsody": Bewegend und mitreißend!

Foto: Twentieth Century Fox

Viel Bio und ein wenig Fiktion

Inhaltlich behandelt der Film den Zeitraum von der Gründung Queens Ende der Sechziger bis zu ihrem triumphalen Live-Aid-Auftritt im Jahr 1985 – für viele die beste Performance ihrer Karriere. Mercurys Aids-Erkrankung wird zwar thematisiert, seine letzten sechs Jahre bis zum Tode fallen aber somit unter dem Tisch.

„Ich wusste nicht, wie ich die Story weitererzählen sollte“, offenbart Graham King dazu, der neben Robert De Niro, Queen-Manager Jim Beach und den aktiven Queen-Mitgliedern Brian May und Roger Taylor einer der Produzenten ist. „Ich wollte Freddie nicht sterbend zeigen.“

Verlosung "Bohemian Rhapsody": Bewegend und mitreißend!

Foto: Twentieth Century Fox

Die Musik ist der Star!

Wie grandios der Backkatalog von Queen ist, wird durch den Film noch mal deutlich. Das Kino wird da schon mal zum Konzertsaal! Es muss ein Stein sein, wer zu „Bohemian Rhasody“ nicht mitsingt, zu „We Will Rock You“ nicht mit den Füßen stampft oder zu „Radio Gaga“ nicht im Rhythmus klatscht. Die Musik ist perfekt eingebunden und setzt dem emotionalen Streifen die Krone auf. Interessant sind die Entstehungsgeschichten der Songs, die zum Teil miterzählt werden. Ob diese 100-prozentig der Wahrheit entsprechen, sei mal dahingestellt.

Auf dem dazugehörigen Soundtrack (Universal Music) gibt es erstmals die Audio-Aufnahmen von Queens Live-Aid-Auftritt zu hören, darunter „Bohemian Rhapsody“, „Radio Gaga“, „Hammer To Fall“ und „We Are The Champions“. Etliche Live-Raritäten aus der gesamten Karriere Queens sind hier außerdem festgehalten.

Verlosung "Bohemian Rhapsody": Bewegend und mitreißend!

Foto: Twentieth Century Fox

Mercurys Lieben

Ein Fokus wird auf die Beziehung zwischen Mercury und Mary Austin (Lucy Boynton) gelegt – „die Liebe seines Lebens“. Anfänglich sind die Zwei tatsächlich ein romantisches Liebespaar. Als der Queen-Sänger seine schwule Seite an sich entdeckt, bleiben Beide befreundet. Im Film offenbart sich Freddie gegenüber Mary als bisexuell. Mary korrigiert ihn diesbezüglich und sagt: „Freddie, du bist schwul.“ Im realen Leben resultierte die andauernde Freundschaft darin, dass Austin nach Mercurys Tod Haupterbin seines Vermögens wurde und als Einzige weiß, wo er bzw. seine Asche die letzte Ruhe fand. Dass Austin seit jeher die Öffentlichkeit meidet, stellte die Produktion vor Schwierigkeiten: „Anders als bei den Band-Charakteren versuchten wir nicht detailgetreu ihren Look zu imitieren, sondern fokussierten uns mehr auf den Charakter.“

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Rami Malek. Foto: Twentieth Century Fox

Nicht authentisch genug?

Dass Freddies schwule Lebenspartnerschaften, u.a. mit Jim Hutton, auf eher kurze Sequenzen runtergerissen werden, ließ den Vorwurf in Richtung der Produzenten aufkommen, dass der Biopic dadurch einem breiteren Publikum gefällig gemacht werden sollte. Auch dass sein Schwulsein in Verbindung mit seinem Absturz in den im Film nur oberflächig behandelten Drogensumpf gebracht wird, sorgte für Kritik. „Ich kann die Einwände verstehen“, zeigt sich Malek verständnisvoll. „Freddie hatte eine wundervolle Beziehung mit Jim Hutton, die allerdings erst nach Live Aid so richtig Fahrt aufnahm. Es gab viele Diskussionen darüber, mehr davon in die Geschichte einzubinden. Ich habe sogar darauf gedrängt. Ich hoffe, die Leute empfinden es nicht so, dass der Film der Gay-Community einen schlechten Dienst erweist“, so Malek weiter.

Die Kritik, dass der Biopic nicht kantig genug sei, lässt Produzent King nicht gelten. „Wenn wir Freddies Leben in diesem Punkt vollends durchleuchtet hätten, wäre es eine Klischee-Version eines Filmes über einen ikonenhaften Rockstar mit zu vielen Partys und Drogen geworden. So was gab es doch schon zig Mal. Unser Film sollte eine Feier der Musik von Queen werden und ein echter Publikumsfilm sein.“ Das schafft der Film tatsächlich.

Verlosung "Bohemian Rhapsody": Bewegend und mitreißend!

Foto: Universal Music

Fazit

„Bohemian Rhapsody“ ist großartiges Entertainment und hat alles, was ein Film braucht, um zu begeistern: eine fantastische Cast (allen voran natürlich Mercury-Darsteller Rami Malek), mitreißende Musik und eine bewegende Geschichte. Long live the Queen!

Übrigens: Der Soundtrack zum Film ist bereits bei Universal Music erschienen.

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