Mittwoch, 4. April 2018 22:02 Uhr

Vivienne Westwood: Sohn Ben ist empört

Ben Westwood stellt die Glaubwürdigkeit der ‚Westwood: Punk, Icon, Activist‘-Dokumentation in Frage. Der Film konzentriere sich hauptsächlich auf das Designer-Dasein seiner Mutter Vivienne Westwood, anstatt auf ihr Engagement als Aktivistin und für Wohltätigkeitsstiftungen einzugehen.

Vivienne Westwood: Sohn Ben ist empört

Ben Westwood 2015. Foto: Duval/WENN.com

Der Sohn der Designer-Ikone meldete sich erst jetzt zu Wort und erklärte, wie überaus enttäuscht er von der Arbeit der Regisseurin Lorna Trucker sei. Diese lasse in ihrer Dokumentation die wirklich essentiellen Erfolge seiner Mutter außen vor.

In einem Statement gegenüber dem ‚Dazed‘-Magazin betont er: „Erst kürzlich hatte ich die Chance, die Dokumentation von Lorna Tucker über meine Mutter zu sehen. Sie arbeitete mehr als drei Jahre lang an der besagten Dokumentation und ich würde gerne folgendes Statement abgeben: ‚Lorna fragte Vivienne, ob sie einen Film über ihr Aktivisten-Dasein drehen könnte und Vivienne stimmte zu, um ihr zu helfen. Vivienne wollte kein Geld dafür und alle Beteiligten waren überaus großzügig zu Lorna. Sie hatte Zugang zu Viviennes Haus und ihrer Familie und Freunden und wir vertrauten ihr persönliche Fotos an und archiviertes Material.“

„Nichts davon wird gezeigt“

Weiter wetterte er: „Doch was hat Lorna wirklich all die Jahre gemacht? Sie hatte Zugang zu allem und trotzdem fokussierte sie sich auf etwas, dass nicht von Bedeutung war. Sie entschied sich dazu, die eigentliche Geschichte außen vorzulassen. Weder veranschaulicht sie Viviennes Auffassung über die Welt noch ihre Beziehung zu ihrer Umwelt. Selbst ihre Mode wird in dem Film nicht richtig dargestellt. Vivienne leistete unglaublich gute Arbeit im Bereich der Mode während der drei Jahre des Filmens, aber [Lorna] zeigt nichts davon. […] Ich würde Lorna gerne vorschlagen, dass sie uns das Filmmaterial zurück gibt, da es die einzigen Aufnahmen dieser Veranstaltungen sind und dass sie, da sie nunmal Geld an diesem Film verdienen wird, eine großzügige Spende an eine von Viviennes Stiftungen tätigt. Eine von den Stiftungen, die Vivienne gründete, von denen ihr in Lornas Film [aber] nichts hören werdet.'“

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