Sonntag, 26. Mai 2019 21:54 Uhr

Wer ist dieser Taron Egerton, über den jetzt alle reden?

Am 30. Mai kommt endlich „Rocketman“ zu uns ins Kino. Der Film erzählt ein Stück aus dem Leben der Rock-Ikone Elton John und feierte gerade fulminant auf dem Filmfestival in Cannes Premiere. „Rocketman“ katapultierte den Schauspieler Taron Egerton ins Rampenlicht der filminteressierten Weltöffentlichkeit. Doch aus dem Nichts kommt der junge Brite nicht.

Wer ist dieser Taron Egerton, über den jetzt alle reden?

Foto: Lia Toby/WENN.com

Sir Elton John zu spielen, das gehört wohl in die Königsklasse der darstellenden Kunst.

Elton John hat sich nicht groß in die Filmarbeiten eingemischt. Er und sein Ehemann David Furnish (56) haben ‚Rocketman‘ produziert und waren bei der Auswahl der Schauspieler und Tänzer involviert – aber bei künstlerischen Entscheidungen haben sie sich nicht weiter eingebracht. Der Popstar sagte, er wusste, dass Taron der Richtige für die Hauptrolle sein, als er dessen Interpretation als Gorilla Johnny von „I’m still Standing“ im Animationsfilm „Sing“ gehört hat.

Eine der wenigen Ratschläge, die der Meister laut ‚Hollywood Reporter‘ an den 29-jährigen Landsmann zu vergeben hatte, war aber: „Kopiere mich bloß nicht!“ Der Jungstar war ohnehin schwer eingeschüchtert und fand, wenn John sich am Set befand, seine Leistung sowieso nicht optimal.

„Elton John zu spielen, wenn Elton John direkt vor einem steht, das ist schon maximal einschüchternd“.

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Produzenen Matthew Vaughn, Adam Bohling, sowie Elton John, David Furnish und Taron Egerton. Foto: David Appleby/Paramount Pictures

Alle Songs singt er selber

Elton John dazu gegenüber der Daily Mail: „Für diejenigen von euch, die es nicht wissen, ich singe in ‚Rocketman‘ nichts. Taron hat alle Songs, die im Film enthalten sind, neu arrangiert, aufgenommen und sie ziemlich brillant gesungen.“ Und ja, die Kritiker sind hingerissen.

Alle Lieder und Musikthemen in ‚Rocketman‘ wurden komplett neu arrangiert und nicht eine Silbe wurde von jemand anders gesungen, als von Taron Egerton selbst. Und genau das macht das Filmmusical zu viel mehr als einem Biopic mit Musik von Elton John. Der neue Britenstar am Hollywoodhimmel bringt mit der Neuinterpretation sein ganz eigenes Charisma ein.

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Foto: Gavin Bond/Paramount Pictures

Vom Bubi zum Star

Taron Egerton (29), der übrigens in dem weltberühmten walisischen Örtchen mit dem komischen Namen Llanfairpwllgwyngyll aufwuchs, hat sich langsam rangerobbt an die Rolle, die ihn in den Schauspielolymp katapultieren wird. Vor allem sind seine Auftritte in ‚Kingsman: The Secret Service‘ von 2014 und dem Nachfolger ‚Kingsman: The Golden Circle‚ von 2017 an der Seite von Colin Firth zu nennen.

Einen ersten internationale Achtungserfolg erzielt er 2015 mit ‚Eddie the Eagle – Alles ist möglich‘, in dem er Michael Edwards, den ersten Skispringer, der für Großbritannien bei den Olympischen Winterspielen 1988 startete, verkörperte.

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Foto: Gavin Bond/Paramount Pictures

Erstmals, quasi als „Erwachsener“, taucht er 2018 auf der Leinwand dann in der Titelrolle in ‚Robin Hood‚ auf. Ein Film, der an der Kinokasse nicht so recht punkten konnte, was aber definitiv nicht an den Schauspielern lag. In ‚Robin Hood‘ von 2018 wird weitgehend auf die Liebesschmonzette zwischen Robin und der Jungfrau Marian verzichtet und die schreiend ungerechten Verhältnisse von Macht und Unterdrückung dargestellt – vielleicht war das genau der Grund, warum Taron bei dem Projekt unbedingt dabei sein wollte. (Kinotante Katrin)

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Foto: Gavin Bond/Paramount Pictures

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