Mittwoch, 20. Juni 2018 09:50 Uhr

Will Ferrell: Komödie über den Eurovision Song Contest

Will Ferrell hatte mit dem Eurovision Song Contest vermutlich bisher wenig zu tun gehabt. Das ändert sich jetzt. Netflix hat bei dem amerikanischen Komiker eine Komödie bestellt, die sich um das bunte Pop-Spektakel drehen soll. Das Thema biete sich regelrecht an für einen schrägen Klamauk!

Will Ferrell: Komödie über den Eurovision Song Contest

Foto: Apega/WENN.com

Der 50-jährige Schauspieler, der bereits in Erfolgskomödien wie ‚Stiefbrüder‘ und ‚Anchorman: Die Legende von Ron Burgundy‘ mitgespielt hat, arbeitet nun an einem neuen Projekt mit Netflix. In dem anstehenden Film mit dem Titel ‚Eurovision‘ dreht sich alles um den jährlichen Gesangswettbewerb, der 1956 ins Leben gerufen wurde. Die Pläne für den Film befinden sich noch im Anfangsstadium, Details über die Handlung und die Rolle von Ferrell sind noch nicht bekannt.

Weil der ESC in den USA aber vielen unbekannt ist, vermutet „Deadline“, dass Netflix damit vor allem Abonnenten in Europa ansprechen will. Das Skript schreibt Ferrell gemeinsam mit Andrew Steele, der unter anderem schon für die Comedy-Show „Saturday Night Live“ gearbeitet hat. Weitere Details lagen zunächst nicht vor.

Stabilität durch Erfolg

Obwohl Ferrell zu einem der bekanntesten Comedy-Schauspielern der Welt zählt, hatte er in seiner Jugend eher den Wunsch einen regulären Job zu machen. Letztendlich führte seine Leidenschaft für das Schreiben allerdings dazu, dass er eine Karriere im Filmgeschäft anstrebte.

In einem Interview mit ‚The Guardian‘ spricht der ‚Daddy’s Home‘-Darsteller über seine früheren Pläne: „Das Stereotyp, über das du dich als Kind lustig gemacht hast, war der Job in der Bank. Aber für mich klang das immer gut. Neun bis fünf und du weißt, wohin du gehst. Du bekommst ein anständiges Gehalt und Urlaub und darfst eine Aktentasche tragen. Ich war einverstanden mit dieser Idee. Aber dann wurde mir auch schon in jungen Jahren klar, dass ich gerne schreibe.“

Weiter sagte er: „Ich habe kleine Comedy-Stücke geschrieben. Ich hatte nie den Mut zu begreifen, dass ich ein Künstler sein könnte. Aber als ich das College abgeschlossen habe, wusste ich, dass mich der Gedanke nicht mehr loslassen würde, wenn ich es nicht versuchen würde. Gott sei Dank konnte ich mir durch meinen Erfolg Stabilität errichten. Wenn ich jetzt zu Hause bei der Familie bin, ist es ein glückseliges, langweiliges Dasein.“ (dpa/Bang)

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