Netflix oder Apple+Will Smith: Die Oscar-Ohrfeige wird verfilmt?

Will Smith Oscar
Will Smith Oscar

IMAGO / Picturelux

Paul VerhobenPaul Verhoben | 20.08.2022, 12:29 Uhr

Will Smiths geplantes Biopic ist Berichten zufolge wieder in der Pipeline. Nur wird der Film um einen Skandal erweitert.

Nach dem Oscar-Skandal, bei dem der berühmte Schauspieler den nicht minder berühmten Moderator Chris Rock für eine Beleidigung seiner Frau eine Ohrfeige verpasst hatte, hatte Netflix die Pläne für den Film über das Leben des Stars erst einmal auf Eis gelegt.

Biopic soll doch noch gedreht werden

Jetzt behaupten Insider aber, dass die Gespräche wieder aufgenommen wurden. Ein Insider verriet gegenüber der britischen Zeitung „The Sun“ am Freitagabend (19. August): „Will wurde von Netflix und Apple+ nach der Ohrfeige stehen gelassen. Seitdem hat er sich entschuldigt und ist für längere Zeit aus dem Rampenlicht verschwunden. In diesem Sinne ist man sich weitgehend einig, dass genug Zeit vergangen ist, um Gras über die Sache wachsen zu lassen. Es wurde deutlich gemacht, dass Diskussionen über ein Biopic, an dem Netflix interessiert war, wieder aufgenommen werden können.“

Nach Oscar-Ohrfeige: Will Smith stürzt auf Beliebtheitsskala weiter ab

Damit aber nicht genug: Die Aktion auf der Oscar-Preisverleihung soll sogar Teil des Films werden. „Die Ohrfeige und der Fallout danach sind wohl entscheidende Momente in Wills Leben und werden Teil der Handlung seines Lebens werden. Netflix möchte Teil dieser Gespräche sein und Wills Team hat keinen Zweifel daran, dass Apple diesem Beispiel folgen wird.“



Will Smith: Das war der Oscar-Skandal

Will (53) wurde Anfang dieses Monats zum ersten Mal in der Öffentlichkeit gesehen, seit er den Komiker Chris Rock bei den diesjährigen Oscars geschlagen hatte, weil er den rasierten Kopf seiner 50-jährigen Frau Jada Pinkett Smith mit GI Janes Buzzcut verglichen hatte.

Will stürmte die Bühne, um die Ohrfeige abzuliefern, bevor er später unter Tränen den Preis für den besten Schauspieler für seine Rolle in King Richard über den Vater der Tennisikonen Serena und Venus Williams entgegennahm. Will ging es nach der Ohrfeige wochenlang selbst schlecht und er soll zu einem spirituellen Retreat nach Indien gereist sein. Er entschuldigte sich dann letzten Monat per Video online und sagte, er sei „zutiefst reumütig“.

Will Smith gewinnt ersten Oscar

Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences hat Will Smith wegen des Skandals für zehn Jahre von allen Veranstaltungen ausgeschlossen, inklusive der Oscar-Verleihungen.

Dennoch: 2022 wurde Smith in der Kategorie Bester Hauptdarsteller für „King Richard“ ausgezeichnet. 2002 und 20097 war er auch nominiert, ging aber leer aus.

(Bang/K&T)