13.06.2020 20:12 Uhr

Taylor Swift will Denkmäler in ihrer Heimat abreißen

Taylor Swift hofft auf einen Wandel in ihrem Heimatstaat Tennessee. Die Sängerin sprach sich dafür aus, Denkmäler von Rassismus-Befürwortern dem Erdboden gleich zu machen.

imago images / Future Image

Überall in den USA protestierten Menschen für Gleichberechtigung und gegen rassistische Polizeigewalt. Bei den Demonstrationen kommt es immer wieder zu Ausschreitungen. In den vergangenen Tagen wurden mehrfach Denkmäler von historischen Figuren abgerissen, die in der Retrospektive keine Helden, sondern schlicht und einfach Rassisten waren.

Konkret wurde in Taylor Swifts Heimat eine Statue von Edward Carmack umgeworfen. Der Zeitungsbetreiber lebte im 19. Jahrhundert und forderte in seinem Blatt offen zu Lynchmorden an Schwarzen auf.

Keine Ehre für Verbrecher

Die 30-jährige Musik-Ikone vertritt die Meinung, dass es falsch wäre das Denkmal wieder aufzustellen. Auf Instagram schrieb sie:

„Ich bitte die Capitol-Kommision und die Kommision für Geschichte in Tennessee zu überdenken, welch schmerzhaftes Signal es senden würde, wenn Sie nun dafür kämpfen, das Ehrenmal wieder aufstellen zu lassen. Wenn Sie sich dafür einsetzen Rassisten zu würdigen, dann zeigen Sie allen schwarzen Bürgern und deren Verbündeten auf welcher Seite Sie stehen. Man kann die Geschichte nicht umschreiben, aber an der jetzigen Stelle können Sie einen Wandel herbeiführen.“

Quelle: instagram.com

Des Weiteren sprach sie sich dafür aus auch die noch stehende Statue von Nathan Bedford Forrest abreißen zu lassen und dem ihn gewidmeten Gedenktag aus den Kalendern zu streichen. Der Amerikaner war Zeit seines Lebens ein brutaler Sklavenhändler, Ku-Klux-Klan-Anführer und Kriegsverbrecher. Oder wie Taylor Swift es kurz und treffend formulierte: 

„Edward Carmack und Nathan Bedford Forrest waren verabscheuungswürdige Figuren in der Geschichte unseres Staates. Sie sollten auch als solche behandelt werden.“

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