19.04.2020 15:23 Uhr

Bars and Melody: „Ich hasse diese Hamster-Käufer. Die sind so egoistisch!“

Foto: Grzymala

Charlie und Leondre von Bars and Melody sind wegen der Corona-Krise wie Milliarden andere Menschen auf unserem Planeten zum Nichtstun verurteilt.

Wir haben nachgehakt und uns bei dem Duo über den Stand der Dinge erkundigt.

Krank oder gesund?
Charlie: Ich glaube gesund, aber meine Paranoia sorgt dafür, dass ich mich die ganze Zeit krank fühle.
Leondre: Gesund! Ich versuche meinen Teil bestmöglich umzusetzen, was die soziale Isolation angeht.

Was ist in Eurem Alltag jetzt anders?
C: Überhaupt nichts! Wenn ich mal frei habe, dann bin ich eh nur Zuhause. Deshalb ist das eigentlich meine normale Routine.
L: Ich bin in Deutschland gefangen und komme nicht mehr nach Hause. (lacht) Aber alles gut. Ich bin mit meinen Leuten.

Wie schätzt Ihr die Situation für Kunst und Kultur ein?
C: Massiv! Eine Welt ohne Musik, Events, soziales Miteinander wird sehr viele Menschen beeinflussen mit großer Langeweile und Depressionen.

L: Ich glaube, dass diese Pandemie die Welt der Kunst und Kultur zu einem Umdenken anregt. Die Leute müssen sich jetzt überlegen, wie sie ihre Kunst weitermachen können, ohne jetzt beispielsweise ein Konzert zu spielen.

Quelle: instagram.com

Wie können Künstler in Krisen ihre Reichweite sinnvoll nutzen? Wie nutzt ihr eure?
C: Einfach ein Bewusstsein und ein realistisches Wissen zu diesem Thema verbreiten. Dafür sorgen, dass die Leute mit ihren Geist und ihrer Kraft positiv bleiben. Denn das brauchen die Leute gerade am meisten.

L: Ich halte es für wichtig, seine Follower darüber zu informieren, was sie während dieser Pandemie machen sollen. Man sollte den Leuten aber auch etwas Positives mit auf den Weg geben, mit dem sie sich auseinandersetzen können, während die ganze Welt so heruntergefahren ist.

Gibt es Dinge, die Ihr schon immer mal machen wolltet und für die ihr jetzt Zeit bleibt?
C: Definitiv. Ich baue ein Heimstudio und einen super coolen Chill-Platz auf meinem Balkon. Ich mache gerade sehr viel in meinem Haushalt.

L: Ich skate jetzt wieder viel mehr im Parkhaus. Das macht echt Spaß!

Noch genügend Nudeln und Klopapier im Haus?
C: Definitiv. Von beidem habe ich Zuhause einen großen Vorrat.
L: Ja, ich denke ich werde überleben. Ich hasse diese Hamster-Käufer. Das ist so egoistisch.

Was habt ihr als letztes mit euren Handys fotografiert?
C: Die Chill Out-Area, die ich gebaut habe.
L: Ein Foto von unserem neuen Album „Sadboi“.

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