Sonntag, 6. Oktober 2019 21:16 Uhr

Marie Wegener über reifere Männer und Andreas Gabalier

Foto: imago images / POP-EYE

Mit Marie Wegener (18) ging die 15. und jüngste DSDS-Gewinnerin aller Zeiten hervor. Ihre von Dieter Bohlen produzierte Single „Königlich“ machte sie zum Schlagerstar. Nun, endlich volljährig und mit dem Abi in der Tasche will sie so richtig durchstarten. klatsch-tratsch.de traf die schöne Sängerin zum Talk.

Du spielst ab dem 25. Dezember die Rolle der Bella im Musical „Die Schöne und Biest“. Wie kam es dazu?
Der Produzent fand mich als Typ und von der Stimme her sehr interessant und hat angefragt, ob ich mal vorbeikommen wolle um mich vorzustellen. Da Musical ein komplett anderes Genre wie Pop oder Schlager ist, wollte ich die Herausforderung annehmen und bin nach Wien zum Casting geflogen. Es hat alles geklappt und ich habe jetzt die Rolle.

Könntest Du dir vorstellen in Zukunft mehr Musical zu machen?
Das ist schwierig zu sagen. Ich denke, dass das eine tolle Erfahrung ist in Rollen zu schlüpfen. Ich glaube aber, dass ich mich als Solo-Künstlerin Marie wohler fühle. Schauspielen allgemein ist aber etwas das mich fasziniert und das könnte ich mir künftig schon durchaus vorstellen.

Gibt es denn in Sachen Schauspielerei etwas konkretes?
Nein, noch nicht, aber vielleicht bald.

Dein Biest in der Produktion „Die Schöne und das Biest“ ist 27 Jahre älter als du. Du bist aktuell ja single, aber wäre für dich bei einem Mann ein großer Altersunterschied denkbar? 
Also 27 Jahre wäre für mich dann schon eine Nummer. Ich denke da ist die Zeitspanne dann doch etwas zu weit auseinander. Generell aber finde ich es nicht schlimm, wenn man einen reiferen Mann hat. So Altersunterschiede bis 10 Jahre interessieren heute zu tage ja niemanden mehr. Die Hauptsache ist der Charakter und dass man sich versteht.

Wie hältst du dich fit?
Meistens mache ich morgens gleich nach dem Aufstehen Sport – allerdings nur wenn ich Zeit habe. Das ist momentan aber eher weniger der Fall. Dann mache ich meistens eine halbstündige Cardio-Session mit Planks und Sit-Ups. Ich mache einfach viel für die Balance im Körper.

Quelle: instagram.com

Du warst mit Andreas Gabalier auf Tour. Was hast du von ihm gelernt?
Ich habe mir in den Stadien jede seiner Shows angesehen und war jedes Mal aufs Neue geflasht wie er die Leute mit seiner Persönlichkeit überzeugt. Einfach mit dem was er sagt und wie ehrlich er ist. Er hat mir gesagt, dass ich immer so bleiben soll, wie ich bin und die Momente auf der Bühne genießen muss. Man muss sich das mal vor Augen führen: Es ist nicht selbstverständlich da zu stehen. Ich glaube, wenn man das begriffen hat, dann schätzt man das auch mehr.

Stichwort: Bleib wie du bist: Hattest du denn je das Gefühl, dass man versucht aus dir etwas zu machen, was du nicht bist?
Man hört oft, dass die und die sich verstellen, um da oder da rein zu passen oder damit das ein Erfolg wird. Das masche ich zum Beispiel komplett gar nicht. Ich bin ein Mensch und ich gehe so wie ich bin auf die Bühne oder in Interviews. Ich sehe es auch gar nicht ein es anders zu machen und ich denke, dass würden die Menschen auch gleich merken. Bei DSDS wurde ich auch genau deswegen gefeiert, weil ich einfach da raus bin, mich kaum geschminkt habe und einfach nur singen wollte.

Quelle: instagram.com

Was war dein abgefahrenstes Fan-Erlebnis?
An meinem Geburtstag hatte ich ein Meet & Greet mit Fans und da war einer, der sich mein Gesicht auf den Arm hat Tätowieren. Ich dachte mir nur: ‚Ach, du meine Güte!‘ Das war echt krass.

Würdest Du dir von jemandem ein Tattoo stechen lassen?
Nein, das einzige, was ich mir stechen lassen würde, wäre ein kleiner Violinschlüssel oder der Name meiner Mama. Ansonsten aber nichts.

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