Montag, 15. April 2019 18:11 Uhr

Mike Singer über Frauen, Gerüchte und den Traumberuf Polizist

Mike Singer (19) ist Teeniestar und Mädchenschwarm. Die Klickzahlen seiner Songs sind beachtlich und auch bei Instagram konnte der Offenburger bisher knackige 1,5 mio Fans zusammenscharren. Nun will er mit seinem dritten Album „Trip“ seinen Platz in der Musikwelt weiter manifestieren. Im Gespräch mit Klatsch-tratsch.de sprach er über seine Musik, das Erwachsenwerden und Frauen. 

Mike Singer über Frauen, Gerüchte und den Traumberuf Polizist

Foto: Robert Wunsch

Dein neues Album „Trip“ steht in den Startlöchern …
Ja und es wird ganz anders wie meine ersten beiden Alben. Es ist insgesamt alles viel reifer geworden und fühlt sich anders an. Ich bin echt gespannt, wie die Leute das aufnehmen werden. Wir haben schon ein Snipped-Video gemacht und den Leuten hat es bisher gut gefallen. Das Album heißt „Trip“, weil es ein Trip mit mir durch die Musiklandschaft ist.

Du bist jetzt 19. Du hast echt früh mit dem Musik machen angefangen. Du hast es eben auch selbst angesprochen: Du bist reifer geworden. In welchen Momenten fühlst du dich besonders erwachsen?
Ich spüre die Weiterentwicklung vor allem wenn ich Musik mache. Wenn ich jetzt Beats mache und mich selbst aufnehme, dann denke ich mir: Krass, vor zwei Jahren konnte ich das noch gar nicht und jetzt ist es easy für mich. Damals war das noch alles ganz neu und ungewohnt für mich. Heute, wenn wir in eine Session gehen, dann bin ich echt locker drauf, nicht mehr schüchtern und traue mich, das zu machen, was ich will. Das ist schon ein Riesenschritt.

Du hast heute morgen bei Kiss.fm die Morningshow mitmoderiert. Wäre Radio auch eine Sache, auf die du so Bock hättest?
Es ist auf jeden Fall eine Sache, die mir Spaß macht. Ich kann mich sogar noch erinnern, wie ich damals vor drei Jahren zu meinem Dad gesagt habe, dass ich mir das auch vorstellen könnte, das irgendwann mal zu machen. Jetzt bin ich aber auf meinem persönlichen Musikfilm und würde am liebsten mein ganzes Leben lang Musik machen oder zumindest in der Musik-Branche arbeiten. Aber klar, man weiß ja nie …

Was war früher – außer Musik – dein Traumberuf?
Da ich schon sehr früh mit der Musik angefangen habe, war mir schon immer klar, dass ich das auch machen will. Sonst war es ganz früher aber so, dass ich meinen Eltern erzählt habe, dass ich gerne Polizist werden will. (lacht)

Also, dann das vielleicht mal später, wenn du keine Lust mehr auf Musik haben solltest?
Ne, da habe ich gar keine Lust mehr drauf. Mein Cousin macht das jetzt. (lacht)

Nach deiner Zusammenarbeit mit Eunique für „Ulala“ gab es im Netz die Gerüchte, dass ihr wohl mehr als nur Kollegen seid …
Nein, Eunique und ich sind nur Freunde. Wir verstehen uns wirklich unglaublich gut. Wir haben aber nicht mehr als Freundschaft. Wir chillen gemeinsam im Studio, aber mehr ist da auch nicht.

Aber wäre sie so optisch dein Typ?
Eher nicht, aber sie ist ein Mensch, mit dem man wirklich über alles reden kann und wir verstehen uns richtig gut. Sie ist aber natürlich unglaublich hübsch, aber nicht unbedingt mein Typ.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von ?justCora? (@coraschumacher) am Okt 21, 2018 um 5:03 PDT

Eine weitere Frau auf die man stößt, wenn man dich googelt ist Cora Schuhmacher
Als ich Cora das erste mal getroffen habe, da war ich 15. Das war beim „Nur mit Dir“-Videodreh. Wir haben uns ein oder zwei Tage vorher getroffen, da wir beim gleichen Management sind. Sie war immer unglaublich nett zu mir und hat mich immer unterstützt und das weiß ich sehr zu schätzen. Wir haben uns erst vor ein paar Wochen wieder gesehen. Sie ist wirklich eine sehr nette Frau. Es ist schon eine Freundschaft, würde ich sagen. Wir schreiben ab und an auch bei Whatsapp. Sie fragt mich wie es mir geht, wie es meiner Familie geht etc.

Welche Story oder welche Gerüchte über dich nerven dich am meisten?
Eigentlich gibt es keine Sachen, die mich so richtig nerven, weil ich ziemlich offen bin und es auch wenig Gerüchte gibt. Was mich manchmal nervt ist, wenn es immer wieder irgendwelche Frauen-Geschichten gibt, weil es einfach ganz viele Sachen gibt, die nicht stimmen. Wo einfach irgendjemand, irgendetwas sagt. Das gehört wohl dazu und ist auch okay. Ich weiß ja was echt ist und was nicht.

Du bist früher sehr schüchtern gewesen und konntest das ablegen. Was war der Auslöser bei dir?
Der Grund ist einfach, dass ich früher sehr unsicher war und nicht wusste, ob ich gut in dem war, was ich mache. Als ich angefangen habe mit meinem Management und meinem Produzenten zu arbeiten, da war ich 13-14 und habe mich im Studio kaum getraut irgendetwas aufzunehmen. Ich hatte zwar mega Bock drauf, aber war so unsicher. Ich war halt noch echt jung. Ich sehe das ja an meinem kleinen Bruder. Wobei ich sagen muss, dass mein kleiner Bruder selbstbewusster ist für sein Alter. Es kam alles mit der Zeit, dass ich auf der Bühne stand, viele ältere Menschen kennen gelernt habe, viel unterwegs war und mein Selbstbewusstsein gewachsen ist. Ich habe alles cooler gesehen und war einfach kein kleines Kind mehr. Ich glaube, dass das normal ist, dass man als junger Mensch noch schüchtern ist.

Was würdest du schüchternen Menschen denn raten?
Ich denke, man sollte einfach versuchen sich zu trauen, die Dinge zu tun, die man machen will. Klar, es ist nicht immer einfach, aber wenn man sich mal traut, dann kann auch etwas Schönes passieren. Gute Dinge können passieren. Wenn man es nicht alleine schafft dann sollte man es mit seinem besten Freund oder der besten Freundin versuchen oder einem Menschen, dem man vertraut.

Was war dein abgefahrenstes Fan-Erlebnis?
Letztens bin ich Zug gefahren und da gab es einen Zwischenstopp in einer Stadt und ich bin eingeschlafen und dann hat mich ein Fan aufgeweckt und gefragt, ob wir ein Foto machen können. Ich bin aufgestanden und habe gemerkt, dass wir gerade stehen. Ich habe dann gefragt: „Bist du auch hier im Zug?“ und da meinte sie: „Nein, ich habe nur gewartet bis du an die Haltestellte kommst und bin kurz reingekommen.“Das war echt verrückt.

Bei 1,5 mio Follower bei Instagram bekommst du sicher sehr viele abgefahrene DM’s. Was war so die Krasseste, an die du dich erinnern kannst?
Ich bekomme täglich echt tausende Direct Messages. Da ist es echt schwierig, aber es gibt immer wieder sehr schöne Nachrichten von meinen Fans, wenn sie mir schreiben wie wichtig ich meine Musik für sie geworden bin. Oder auch dass sie durch mich neue Freunde gefunden haben. Darüber freue ich mich immer mega, wenn ich das höre. Zum Beispiel Fans aus Hamburg, die sich mit anderen Fans aus Berlin treffen. Leute, die so wirklich enge Freunde geworden sind.

Hast du früher so auch andere Fans von deinen damaligen Lieblings-Acts kennen gelernt? 
Ich war früher mega der große Chris Brown-Fan. In meiner Stadt hatte ich eine Kumpel, der auch ein großer Fan war und dadurch waren wir dann öfter zusammen unterwegs.

 

 

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