Sonntag, 28. Juli 2019 17:11 Uhr

Noah Levi über Liebe, Lena Meyer Landrut und „The Voice Kids“

Foto: Klatsch-tratsch.de

Newcomer Noah Levi ist mit seinen 18 Jahren schon fast ein alter Hase im Musikbiz. So ging der sympathische Berliner vor vier Jahren als Gewinner von „The Voice Kids“ vor. Nun will der sympathische Berliner so richtig durchstarten und schickt mit „Jung & Naiv“ sein neues Tape ins Rennen. Klatsch-tratsch.de traf den smarten Sänger zum Talk.

Noah Levi über Liebe, Lena Meyer Landrut und "The Voice Kids"

Noah Levi in unserer Redaktion. Foto: Klatsch-tratsch.de

Was steckt hinter deinem Song „Drei Straßen“?
Das war die Story von meiner Ex-Freundin und mir, als wir uns damals kennenlernten. Im Song wollte ich das Gefühl des ersten Verliebtseins einfangen. Es war eine schöne Zeit mit ihr und ich fand es wert einen Song darüber zu schreiben.

Der Song handelt auch davon, dass man alles für die Liebe gibt. Kann man das denn mit 18 schon sagen?
(lacht) Ich denke schon, denn auch ich bekomme Probleme, wenn ich etwas Kleines vergesse. Ich bin da ein ganz normaler Mensch. Allgemein bin ich eine sehr hingebungsvolle Person. Wenn ich etwas mache, dann hänge ich mich voll ins Zeug – so auch in einer Beziehung.

Dein neues Tape heißt „Jung & Naiv“. Das ist jetzt nicht unbedingt die Beschreibung, die man als junger Mensch über sich hören will, oder?
Der Titel ist mit einem Augenzwinkern gemeint. Ich bin ja sehr früh – so mit 13-14 – ins Biz reingegangen und wenn man in diesem Alter schon Musik macht, dann bekommt man ganz oft solche Kommentare wie: „Du bist ja noch jung. Du hast keine Ahnung davon.“ Gleichzeitig weiß man, dass man jung und naiv ist, aber denkt halt etwas anders. Man ist dann mit diesen ganzen Business-Sachen konfrontiert, die andere erst nach dem Abi oder dem Studium haben. Deshalb ist es beidseitig und mit einem Augenzwinkern gemeint.

Quelle: instagram.com

Würdest du dich denn als jung und naiv bezeichnen?
Klar, so wie jeder andere Jugendliche in meinem Alter halt auch, aber ich habe schon ein paar Dinge im Leben erlebt, die anderen noch vielleicht bevorstehen. Natürlich habe ich auch ein paar Rückschläge einstecken müssen. Leere Versprechungen gibt es in diesem Business leider ziemlich oft. Das ist aber eine Sache, mit der man umzugehen lernt. Man schaut genau hin und hinterfragt, ob die Person das ernst meint und was dahinter steckt. Das lernt man einzuschätzen.

Gehst du noch zur Schule?
Ich gehe seit letztem Jahr nicht mehr. Ich habe drei Jahre lang Musik und Schule gleichzeitig gemacht. Das wurde irgendwann zu stressig. Ich musste eine Entscheidung treffen und bin mit dem Realschulabschluss abgegangen. Natürlich hat sich meine Mutter Sorgen gemacht, aber sie wusste von Tag eins, dass das genau mein Ding ist und das, wofür mein Herz wirklich schlägt. Deshalb hat sie mich immer supportet.

Was ist dein Lieblingssong auf dem Tape?
Puh, das ist echt schwer zu sagen. Ich liebe „Down“, weil er komplett aus der Reihe fällt. Auch beim Songwriting war es ein tolles Gefühl etwas anderes zuzulassen – textlich wie musikalisch. Ich finde aber auch „Jung & Naiv“ mega. Der Track liegt mir voll am Herzen.

Was hörst du privat musikalisch?
Bei mir ist das irgendwie voll geteilt. Auf Apple Music höre ich nur harten Rap wie Meek Mill und ASAP Rocky. Den neuen Song Luciano und Sido feiere ich beispielsweise voll. Auf Spotify höre ich dann voll die Indie-Sachen. Da habe ich meine Playlisten mit Indie/Verträumten-Sachen.

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Apropos Rap: Könntest du dir vorstellen eine Kollaboration mit einem Rapper zu machen?
Absolut. Reezy feiere ich beispielsweise voll und mit dem habe ich schon eine Session gemacht. Das war eine geile Erfahrung, aber ob und wann das rauskommt, weiß ich nicht.

Wirst du eigentlich schon auf der Straße erkannt?
Ja, das kommt schon vor. Das kommt aber auch immer ganz drauf an, wo ich unterwegs bin. An ruhigeren Orten habe ich schon meine Privatsphäre, aber wenn ich jetzt beispielsweise an den Ku’damm fahre, ist das anders. Wenn ich da dann auf eine Schulklasse treffe, dann besteht schon eine 70% Chance, dass mich da ein Mädchen erkennt und anspricht. Das ist ganz witzig immer. Ich nehme das ganz locker, da die immer alle sehr nett und höflich sind.

Noah Levi über Liebe, Lena Meyer Landrut und "The Voice Kids"

Noah Levi in unserer Redaktion. Foto: Klatsch-tratsch.de/Patrick Hoffmann

Was würde ich sehen, wenn ich in deine DM’s bei Insta gehen würde?
Da würdest du alles Mögliche finden. (lacht) Ganz verrückte Sachen. Mir schreiben die unterschiedlichsten Leute mit den unterschiedlichsten Anfragen. (lacht)

Was ist das Abgefahrenste, das du bekommen hast?
Abgefahren ist es immer, wenn man Bilder von älteren Männern aus dem Ausland geschickt bekommt. Hauptsächlich bekomme ich aber sehr süße Fan-Nachrichten. In denen Leute Dinge zu meiner Musik und den Texten schreiben. Das ist mega.

Denkst du heute noch an deine Zeit bei „The Voice Kids“ zurück?
Absolut. Ich habe einen guten Freund – Sam – mit dem war ich früher auch im Finale. Manchmal sitzen wir auf dem Balkon und überlegen uns, was wir da vor vier Jahren gemacht haben. Wir waren kleine Kinder. Ich denke da mit guten Gedanken an diese Zeit zurück.

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Denkst du, dass dir der Titel, den du in dieser Show gewonnen hast, weitergeholfen hat?
Bestimmt. Ob dich jetzt ein großer Rapper oder eine Castingshow pusht – das ist in jedem Fall etwas, alleine schon Marktingstechnisch, mit dem du arbeiten kannst. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass ich auch ohne eine Show reingekommen wäre – vielleicht aber später.

Hast du noch Kontakt mit Lena?
Ja, wir sind cool. Sie war immer eine Musikerin, zu der ich aufschauen konnte. Sie hat ein krasses Business hinter sich, sie weiß ganz genau, wie sie sich vermarkten muss. Sie ist rein vom Geschäft super dabei und da kann man sich definitiv eine Scheibe abschneiden, bei dem was sie macht und wie sie es macht.

Zeigst du ihr auch deine neue Musik?
Ja, und ihr gefällt das auch. Sie ist auch immer wieder überrascht von der Entwicklung. Ich gucke auch ab und an bei ihr im Studio vorbei und höre mir ihre neuen Sachen an.

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