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Dienstag, 12. Februar 2019 17:06 Uhr

Sarah Alles über Organspende, Kampfkunst und den Urlaub dazwischen

Foto: Bernd Brundert

Heute startet die neue Staffel der Anwaltsserie „Beck is back!“ (20.15 Uhr, RTL) mit einer Folge zum Thema Organspende. Sarah Alles ist darin als Mutter eines schwer herzkranken Kindes zu sehen, das dringend ein Spenderherz braucht. Trotz  oberster Stelle auf der Spenderliste passiert ein Fehler, weshalb  das nächste Spenderherz an ein anderes Kind geht. Also ganz schön harter Tobak. Trotz des ernstes Themas, kam der Spaß am Set aber nicht zu kurz, verrät die 32-Jährige im Interview.

Sarah Alles über Organspende, Kampfkunst und den Urlaub dazwischen

Foto: Bernd Brundert

In der ersten Folge der neuen Staffel von „Beck is back!“ wird ein Spenderherz einem falschen Patienten zugewiesen. Inwiefern ist deine Rolle in den Vorfall verwickelt?
Ich spiele die Mutter, deren Kind auf der Spenderliste an nächster Stelle für ein neues Herz gewesen wäre und durch einen Fehler des Arztes übergangen wurde. Natürlich ist sie völlig außer sich, denn nun geht das Warten und Bangen weiter, dabei war die Rettung für ihr Kind schon zum Greifen nahe. Diese Geschichte hat mich sehr berührt und zum Denken angeregt. Deshalb wollte ich sie unbedingt spielen.

Sarah Alles über Organspende, Kampfkunst und den Urlaub dazwischen

Foto: P.Hoffmann/WENN.com

Wie stehst du persönlich zum Thema Organspende?
Ich hatte mich vorher noch nie wirklich mit dem Thema auseinander gesetzt und mich nach dem Dreh dafür entschieden, auch einen Organspendeausweis zu beantragen. Es ist natürlich ein sensibles Thema und ich finde es gut, dass jeder für sich selbst entscheiden kann, wie er damit umgehen möchte. Und genau das wollte ich tun: Die Entscheidung selbst treffen und sie meinen Angehörigen abnehmen, sollte mir mal etwas passieren.Wer sich dafür interessiert, findet hier alle Infos: https://www.organspende-info.de/articles/2081

Sarah Alles über Organspende, Kampfkunst und den Urlaub dazwischen

Foto: Privat

Bei deinem letzten Dreh für den Film „Civil Twilight“ bist du ans andere Ende der Welt gefahren. Wo genau war das und wie waren die Dreharbeiten?
Wir haben in der nördlichsten Siedlung der Welt gedreht. Spitzbergen/ Longyearbyen. Das war wirklich ein Wahnsinns-Abenteuer, denn hier darf man abends nicht allein spazieren gehen: Da sind die Eisbären unterwegs.

Es war das erste Mal, dass ich eine Rolle in einem amerikanischen Kinofilm bekommen habe. Obwohl in den Drehpausen auch oft gelacht wurde, waren bei „camera rolling“ alle wieder hoch konzentriert. Und am letzten Abend gab es noch eine besondere Überraschung. Wir haben einen von Nordlichtern grün erleuchteten Himmel gesehen. Das war absolut magisch!

Sarah Alles über Organspende, Kampfkunst und den Urlaub dazwischen

Foto: Privat

Du verreist auch privat gerne. Was genau reizt dich am Reisen und welchen Urlaubstipp kannst du geben um der kalten Jahreszeit zu entfliehen?
Das Schönste am Reisen ist für mich, aus den gewohnten Routinen ausbrechen zu können und Zeit zum Reflektieren zu haben: Mich zu fragen, was für mich im Leben wirklich zählt, was mich glücklich macht und mich mit anderen Menschen auszutauschen. Immer kehre ich mit neuen Erkenntnissen und Ansichten zurück.

Nicht immer schaffe ich es, diese auch in die Tat umzusetzen, wenn der Alltag mich eingeholt hat. Daher versuche ich mindestens eine längere Reise pro Jahr zu machen. Am liebsten im Winter, da ist es so bitterkalt in Berlin und ich liebe es, die Minusgrade gegen ein paar Sonnenstrahlen einzutauschen. Meine liebsten Reiseländer waren bis jetzt: Neuseeland, Mexiko, Brasilien und Sri Lanka. Unbedingt sehen will ich noch: Bali, Island und Namibia.

Sarah Alles über Organspende, Kampfkunst und den Urlaub dazwischen

Foto: Privat

Auf welche Projekte von Dir dürfen wir uns in diesem Jahr noch freuen?
Etwas ganz Spannendes mit Kampfkunst ist gerade in der Mache, da fällt im März die Entscheidung, wann es produziert wird. Die Daumen sind gedrückt! Außerdem möchte ich mich an meinen ersten eigenen Langfilm wagen und dieses Jahr das Drehbuch fertig stellen. Besonders freue ich mich, dass ich dieses Jahr auch wieder Gastauftritte in Hörspielen habe.

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