Pool im Garten – das sollten Sie unbedingt berücksichtigen!

Pool im Garten – das sollten Sie unbedingt berücksichtigen!
Pool im Garten – das sollten Sie unbedingt berücksichtigen!

Foto: Shutterstock/ shevtsovy

15.08.2021 09:32 Uhr

Der Traum vom eigenen Pool! Damit dieser wirklich wird, sollten sie vorm ungetrübten Badespaß unbedingt an einen Punkt denke: die richtige Planung. Wir verraten, worauf Sie als zukünftige Pool-Besitzer unbedingt achten sollten.

Es gibt zahlreiche Deutsche, die sich einen Pool im Garten wünschen und sollte der Garten ausreichend groß sein, gibt es prinzipiell nichts, was gegen das Vorhaben spricht. Allerdings heißt das nicht, dass Sie auf gut Glück einen Pool bauen sollten, da etwas Planung einfach dazugehört. Einige Faktoren, die berücksichtigt werden müssen, möchten wir uns gemeinsam mit Ihnen anschauen. Eins vorweg: Ein schöner Gartenpool lässt sich heutzutage weit einfacher realisieren, als es in der Vergangenheit der Fall war.

Wählen Sie einen passenden Standort

Einer der größten Fehler, den Sie begehen können, ist das Wählen eines beliebigen Standorts. Machen Sie sich ausreichend Gedanken darüber, wo der Pool aufgestellt werden soll. Am besten wählen Sie einen möglichst sonnigen Platz, da sich das Wasser auf diese Weise besser aufwärmt. Das heißt jedoch nicht, dass Sie auf Heizlösungen wie eine Wärmepumpe im Pool verzichten sollten. Schließlich reicht das Heizen durch die Sonne oftmals nicht aus und Sie haben wahrscheinlich nicht vor, in kaltem Wasser zu schwimmen. Abgesehen von diesem Aspekt sollten Sie auch darauf achten, dass genügend Abstand zu Bäumen, Sträuchern und Co. besteht, da ansonsten permanent Fremdkörper in das Wasser gelangen.

Pool im Garten – das sollten Sie unbedingt berücksichtigen!
Vor allem die Standortfrage ist beim Thema Pool entscheidend

Foto: Shutterstock/ Billion Photos

Achten Sie auf den Untergrund

Dieser Aspekt gehört zwar in gewisser Hinsicht zum Standort dazu, aber trotzdem möchten wir ihn separat aufführen. Gegebenenfalls benötigen Sie sogar eine Baugenehmigung, wenngleich das eher selten der Fall ist. Trotzdem sollten Sie sich mit dem örtlichen Bauamt in Verbindung setzen. Zudem ist es wichtig, dass der Untergrund eben ist, da sich der Pool andernfalls verformen oder gar wandern kann. Ob ein solches Risiko besteht, hängt jedoch stark von der Art des Pools ab. Nicht zuletzt sollten sich keine scharfen Gegenstände auf dem Boden befinden, da solche den Beckenboden beschädigen können.

Pool im Garten – das sollten Sie unbedingt berücksichtigen!

Foto: Shutterstock/ Monkey Business Images

Machen Sie sich Gedanken um die Reinigung

Den Faktor Reinigung sollten Sie nicht vernachlässigen und das Ganze ist mit einem enormen Aufwand verbunden. Machen Sie sich bewusst, dass es mit der Anschaffung eines Pools nicht getan ist, sondern langfristige Aufgaben anfallen. Verunreinigungen im Pool sind ganz normal und können mit den unterschiedlichsten Faktoren zusammenhängen. Ob Algen, Fremdkörper durch starke Gewitter, Insekten oder andere Gründe – Sie werden nicht um eine regelmäßige Reinigung herumkommen. Zudem werden Sie Chlor hinzugeben müssen, damit sich keine Bakterien im Wasser bilden. Das ist weit gefährlicher, als es die meisten von uns annehmen und beispielsweise das Risiko von Salmonellen sollten Sie nicht unterschätzen.

Kalkulieren Sie die anfallenden Kosten

Obwohl das Realisieren eines Pools im Hinblick auf die Kosten inzwischen erschwinglicher ist, heißt das nicht, dass Sie die anfallenden Kosten nicht im Voraus kalkulieren sollten. Schließlich möchten Sie mit Sicherheit keine böse Überraschung erleben. Gartenpools gibt es in den unterschiedlichsten Preisklassen und theoretisch können Sie sogar Modelle für mehrere Hundert Euro erwerben. Möchten Sie hingegen ein hochwertiges Modell, ist es besser, wenn Sie um die 2000 bis 3000 Euro einplanen. Auf diese Weise lässt sich bereits ein ordentlicher Gartenpool mit einem stattlichen Volumen realisieren. Grundsätzlich ist es besser, lieber etwas mehr zu zahlen.

(KTAD)