Dienstag, 26. Dezember 2017 17:58 Uhr

Alan Walker: Der erfolgreichste Newcomer der letzten Jahre

Vom Kinderzimmer an die Spitze der Charts und auf die Bühnen der größten Festivals. So könnte das Leben von Alan Walker zusammengefasst werden. Mit „Faded“ landete der damals 16-Jährige Norweger 2014 einen beachtlichen Hit, der mittlerweile über 1.3 Milliarden mal bei Youtube geklickt wurde.

Alan Walker: Der erfolgreichste Newcomer der letzten Jahre

Alan Walker bei den ECHO Awards -2016. Ohne Mundschutz. Foto: Brian Dowling/WENN.com

In der Zwischenzeit folgten mit „Sing Me To Sleep“ und „Alone“ weitere Hits. Seit über einem Jahr tritt er nur noch mit Tuch vorm Mund auf. klatsch-tratsch.de traf Alan Walker in Berlin zum Talk.

Mal ehrlich: Wie nervig ist es ständig diese Maske tragen zu müssen?
Es geht eigentlich. Es kommt natürlich immer ganz drauf an wo ich bin und wie die Temperaturen sind. Bei brütender Hitze ist es natürlich nicht immer ein Spaß, aber es gehört halt dazu. Zum Glück ist dieser Stoff recht atmungsaktiv. Ich bekomme gut Luft, da geht das schon.

Du hattest kürzlich eine Milliarde Klicks online mit deiner Musik …
Ja, es ist unglaublich wie „Faded“ eingeschlagen hat. Man sieht die Nummer aber es ist unglaublich schwer sich das vor Augen zu führen, was das bedeutet. Ich bin dennoch demütig und dankbar, denn jeder einzelne Klick und jeder Fan hat mir geholfen meine Karriere zu starten und dahin zu kommen, wo ich heute bin.

Fans lassen sich Walker-Tattoos stechen

Gerade „Faded“ und „Sing Me To Sleep“ haben sehr viele Leute so berührt, dass sie sich Teile daraus oder deinen Namen haben tätowieren lassen. Wie stehst du dazu?
Ich fühle mich sehr geehrt und es macht mich stolz, denn es zeigt mir, dass ich etwas richtig mache. Dass ich die Leute mit meiner Arbeit berühre. Ich habe online schon mehrmals Fan-Tattoos gesehen und mit dem Gedanken gespielt die Bilder zu sammeln. Was ich auch gesehen hab ist, dass Leute sich mein Logo in die Haare rasiert haben. Das sah auch echt cool aus. Ich selbst würde mir aber nie von jemandem ein Fan-Tattoo stechen lassen, weil ich einfach nicht der Typ für Tattoos bin.

Vor ein paar Monaten ging in den Netzwerken das Gerücht umher, dass du deine Musik nicht selbst machen würdest.
Ja, ich habe „Future Music“ ein Interview gegeben und ich wollte den Leuten zeigen wie ich arbeite. Es war sehr schmerzhaft zu sehen, wie Menschen die Sache total falsch verstanden haben. Ich arbeite nicht zwangsläufig immer alleine. Ich denke es ist immer sehr befruchtend sich mit einem anderen Kreativen zu verbinden und auszutauschen. Das kann inspirierend sein und ist in der Branche auch sehr üblich. Ich habe immer ehrlich gesagt, wenn ich mit Leuten zusammengearbeitet habe und habe alle in den Credits angegeben. Es ist nur in diesem Interview irgendwie falsch verstanden worden.

Alan Walker: Der erfolgreichste Newcomer der letzten Jahre

Walker mit Tuch und klatsch-tratsch.de- Celebrity-Autor Dennis. Foto: klatsch-tratsch.de

Hast du manchmal das Bedürfnis auf Hate-Kommentare online zu antworten?
Nein, das habe ich eigentlich nicht, denn das würde zu noch mehr Negativität führen. Ich sehe aber auch keinen Grund mich mit Negativität zu beschäftigen. Das würde mich vermutlich auch nur runterziehen.

Lass uns über positive Dinge sprechen: Weihnachten. Was hast du vor?
Ich werde die Feiertage mit meiner Familie verbringen. Silvester habe ich auch frei und kann und kann mir Zuhause das Feuerwerk ansehen. Darauf freue ich mich schon sehr.

Und sonst so?
Ich komme Anfang nächsten Jahres nach Deutschland und bringe neue Musk mit. Das wird großartig.

Hast du Vorsätze für 2018?
Eigentlich nicht, aber ich sollte welche haben. (lacht) Letztes Jahr war mein Vorsatz für 2017 endlich meinen Führerschein zu machen. Das war Ende 2016. Ich habe mich dann zwei Nächte hingesetzt, durchgelernt und dann sogar noch kurz vor Silvester meine theoretische Prüfung bestanden. Für nächstes Jahr wäre ein gutes Ziel meinen Bootsführerschein zu machen. In meiner Heimat Norwegen ist das eine schöne Sache diesen Führerschein zu haben.

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