Sonntag, 2. Juni 2019 13:09 Uhr

Andreas Gabalier beim Tourauftakt: 46.000 jubeln!

Bei bestem sommerlichem Wetter hat Volks-Rock’n’Roller Andreas Gabalier am 1. Juni 2019 in der ausverkauften Commerzbank-Arena in Frankfurt über 46.000 Besucher vor gigantischer Kulisse restlos begeistert.

Andreas Gabalier beim Tourauftakt: 46.000 jubeln!

Andreas Gabalier feiert zehn Jahre Karriere. Foto: Silas Stein

Knapp drei Stunden bringt er seine Fans, die größtenteils in Dirndl und Lederhosen deutschlandweit angereist sind, um ihr Idol live zu erleben, zum Ausrasten.

Unter dem Applaus der Fans in der Frankfurter Commerzbank-Arena sagt Gabalier am Samstagabend, wenn er auf die Zuschauermasse vor ihm blicke, wisse er, dass „er nicht alles verkehrt gemacht“ habe. Und, „dass man auch als Mann der Öffentlichkeit auch ab und zu was sagen darf“. Gut sei jedenfalls, dass ihn seine Fans nähmen, wie er sei: ein „Bua in Lederhosen“ aus der Steiermark. Er lässt den Titel „A Meinung haben“ folgen, in dem er dazu aufruft, zu sagen, was man sich denkt, selbst wenn man am Ende allein dasteht – zur Begeisterung seines Publikums.

Andreas Gabalier beim Tourauftakt: 46.000 jubeln!

Foto: Stall Records

Das Publikum, das sind an diesem Abend Familien mit Kindern, ältere Paare und Gruppen junger Leute, die aus dem Rhein-Main-Gebiet und weit darüber hinaus angereist sind, um Gabalier zu bejubeln. Für sie spielt der 34-Jährige mehr als zweieinhalb Stunden lang seine großen Hits: „Hulapalu“, „Hallihallo“, „Bergbauernbuam“ und „I sing a Liad für di“.

Berauscht vom eigenen Erfolg

Gabalier weiß, wie man die Stimmung anheizt, fordert immer wieder zum Mitklatschen und Mitsingen auf. Und bringt die Menge mit ausgiebigen Hüftschwüngen zum Johlen und Kreischen. Auch die nachdenklicheren Titel fehlen nicht, „Amoi seg‘ ma uns wieder“ etwa, in dem Gabalier den Suizid seines Vaters und seiner Schwester thematisiert.

Andreas Gabalier beim Tourauftakt: 46.000 jubeln!

Foto: Stall Records

Gabalier wirkt wie berauscht vom eigenen Erfolg, sagt immer wieder, dass das Stadion ausverkauft sei und eine „Wahnsinns-Begeisterung“ herrsche. Der Sänger spricht von 47.000 Zuschauern, der Veranstalter nennt in einer Mitteilung die Zahl von mehr als 46.000.

Zu Beginn seiner Karriere sei das Ziel gewesen, irgendwann einmal Konzerte spielen zu können, egal, ob klein oder groß, erzählt der Musiker. Im Keller der Nachbarn seien die ersten Ton-Aufnahmen entstanden. Dass ihn dies in „die größten Fußballstadien des deutschsprachigen Raums“ führen würde, habe er nicht zu träumen gewagt.

Dann sinkt er erstmal auf die Bühne

Zwischenzeitlich wirkt der 34-Jährige auch erschöpft, lässt sich auf die Bühne sinken und steht erst Minuten später unter dem Applaus seiner Fans wieder auf. Dann kündigt Gabalier an, er werde im Herbst „eine kleine Pause“ machen und Revue passieren lassen, was in den vergangenen Jahren geschehen sei. Er habe alles hintenan gestellt, auch sein Privatleben. Nächstes Jahr werde er weitermachen.

Andreas Gabalier beim Tourauftakt: 46.000 jubeln!

Foto: Stall Records

Zuvor werde er die Stadiontournee fortsetzen, „die größte, die jemals von einem jungen Mann aus Österreich“ gespielt worden sei. Berlin ist kommendes Wochenende die nächste Station, es folgen weitere fünf Städte in Deutschland. Letzter Eintrag auf seinem Tourplan ist bisher Ende August ein großes Jubiläumskonzert in Wien. Für September ist ein „Best Of“-Album angekündigt.

Am Ende verabschiedet sich ein glücklicher Volks-Rock’n’Roller vom Auftakt seiner Stadion-Tour mit einem emotionalen Finale und dem Song bereits erwähnten „Amoi“. Für die weiteren sieben Deutschland-Termine sind übrigens noch wenige Restkarten im Verkauf.

Andreas Gabalier beim Tourauftakt: 46.000 jubeln!

Andreas Gabalier feiert zehn Jahre Karriere. Foto: Silas Stein

Die Support-Acts an diesem Tourstart-Abend waren die 25-jährige Country-Pop Sängerin Van de Forst („Round the Bend“), die 18-jährige DSDS-Sängerin (2018) Marie Wegener sowie die „Austro-Rock“-Band About Kings („Easy Rider“). Bei den kommenden Shows sind neben Van de Forst, Marie Wegener und About Kings noch die „Austropopper“ De Zwa sowie der Musiker Wolfgang Frank dabei. (KT/dpa)

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