Dienstag, 29. Januar 2019 21:17 Uhr

Annie Lennox: Es muss mehr über Feminismus gesprochen werden

Annie Lennox wünscht sich mehr Diskussionen über den „weltweiten Feminismus“. Die 64-jährige Sängerin freut sich, dass die Menschen heutzutage „behaglich“ über Feminismus reden, findet aber auch, dass noch viel getan werden muss, um jedermann dazu zu ermutigen, sich gegen „Disrespekt, Misshandlung und Machtentzug“ zu wehren.

Annie Lennox: Es muss mehr über Feminismus gesprochen werden

Foto: Sheri Determan/WENN.com

Dem Magazin ‚Good Housekeeping‘ sagte sie: „Mein momentaner Fokus liegt darauf, den Begriff ‚globaler Feminismus‘ in den Zeitgeist zu bringen. Ich bin so glücklich darüber, dass wir jetzt das F-Wort benutzen können und behaglich darüber sprechen können, Feministen zu sein!“

Quelle: instagram.com

„Wir brauchen Männer, die stolz darauf sind“

„Vor noch gar nicht so langer Zeit bekam man das Wort ‚Feminist‘ noch nicht mal veröffentlicht, da die Leute sich damit nicht wohl fühlten. Aber das Wort ist aus dem Schatten hervorgetreten und alle scheinen es zu benutzen. Die Terminologie ist unglaublich wichtig. Der weltweite Feminismus beinhaltet Männer absolut und heißt sie willkommen. Wir brauchen Männer, die stolz darauf sind, sich mit dem Thema zu identifizieren. Wir kritisieren nicht per se Männer, wir kritisieren negatives und misshandelndes Verhalten. Am Ende des Tages geht es beim globalen Feminismus um die fundamentalen Menschenrechte von Mädchen und Frauen – warum sollten wir weiterhin Disrespekt, Misshandlung und Machtentzug tolerieren.“

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Lennox ist Mutter von zwei Töchtern, der 28-jährigen Lola und der 25-jährigen Tali, und erklärte auch, sie sei „stolz“ darauf, wer diese als „menschliche Wesen“ seien, da sie sichergestellt habe, sie mit einem Sinn für Mitgefühl zu erziehen, der sich in ihrer eigenen Erziehung nicht wiederfand.

Die ‚Why‘-Hitmacherin sagte dem Magazin weiter: „Ich denke, meine Töchter […] respektieren, was ich getan habe und versuche, zu tun… Ich bin so stolz auf beide Mädchen als menschliche Wesen. Ich wuchs in den 50ern in Schottland auf und dort umarmte und küsste sich niemand. Es wurde als zu sanft angesehen. […] Ich versuchte, wieder gut zu machen, was ich selbst nicht hatte.“

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