Dienstag, 1. Juni 2010 14:59 Uhr

Arena „auf Schalke“ will Eurovision Song-Contest 2011 ausrichten

Essen. Das Gezerre um die Ausrichtung des Eurovision Song-Contest 2011 kommt in Fahrt. Der Geschäftsführer der Arena auf Schalke, Rüdiger Mengede, will die Riesenshow 2011 ins Ruhrgebiet holen und hat auch gleich überzeugende Argumente in petto: „Die Arena ist größer als die Hallen in Berlin, Hamburg oder Köln. Wir haben die Logistik und den Platz für 80.000 Menschen und könnten nach dem Weltrekord-Besuch bei der Eishockey-WM eine neue Bestmarke schaffen“, sagte er im Gespräch mit den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe. Mengede betonte, dass man die Bewerbung nicht nur für Gelsenkirchen, sondern für die Metropole Ruhr abgeben werde. Das Ruhrgebiet verfüge über hervorragende Verkehrsanbindung und genügend Hotels für ein solches Event.

Am 18. Juni startet Mario Barth hier als erster Comedian weltweit gleich eine ganze Stadion-Tour.

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Zurückhaltender ist dagegen Andreas Weber, Sprecher der Westfalenhallen GmbH. Er möchte zwar auf jeden Fall die Chance, den Grand-Prix ausrichten zu können, „nicht ungeprüft verstreichen lassen“ und hat sich die Bewerbungsunterlagen besorgt. Dennoch mutmaßt er, dass die Veranstaltung trotz der Kapazität von 14.000 Zuschauern der Dortmunder Westfalenhalle, in die Stadt gehe, in der große TV-Sender ihren Sitz haben.

VELTINS Arena - Dezember 2005

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Foto: EBU, Mit freundlicher Genhmigung vom FC Gelsenkirchen – Schalke 04 e.V.

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