Dienstag, 5. Juni 2018 13:22 Uhr

Ariana Grande: Posttraumatische Belastungsstörung

Ariana Grande hatte nach der Terrorattacke bei ihrem Konzert in Manchester mit einer posttraumatischen Belastungsstörung zu kämpfen.
Die ‚No Tears Left To Cry‘-Hitmacherin hatte ihre Show in der Manchester Arena am 22. Mai 2017 gerade beendet, als ein Selbstmordattentäter die Leben von 22 Menschen beendete und weitere hundert Konzertbesucher verletzte.

Ariana Grande: Posttraumatische Belastungsstörung

Foto: Andres Otero/WENN.com

Gegenüber der britischen Ausgabe der ‚Vogue‘ erzählte die Sängerin nun, dass sie nach dem schrecklichen Ereignis mit Symptomen von PTBS zu kämpfen hatte, insbesondere mit Schwindelgefühlen und Angstzuständen. Sie erklärte: „Ich hasse es zuzugeben, aber das war es. Das sagten mir alle. Es ist schwer, darüber zu sprechen, weil so viele Menschen solch unglaubliche, unfassbare Verluste erlitten. Aber, ja, es ist eine echte Sache. Ich weiß, dass diese Familien und meine Fans und alle, die dort waren, ebenfalls ein erhebliches Maß davon spüren.“

Die 24-jährige Sängerin möchte wegen des Leidens, das andere empfinden, nicht gerne von ihren eigenen Erlebnissen berichten, gibt aber zu, dass es ihr schwerfällt, nicht zusammenzubrechen, wenn sie darüber spricht.

Quelle: instagram.com

Es rührt sie immer wieder zu Tränen

„Der Zeitpunkt ist das größte Ding. Ich fühle mich, als ob ich nicht über meine eigenen Erlebnisse sprechen sollte – als ob ich gar nichts sagen sollte. Ich weiß nicht, ob ich jemals wissen werde, wie ich darüber spreche, ohne zu weinen“, erläutert sie gegenüber dem Modemagazin.

Grande stand bereits eine Woche später wieder auf der Bühne, um das One Love Manchester-Benefizkonzert zu moderieren, bei dem Künstler wie Miley Cyrus auftraten, um Spendengelder zugunsten der Opfer zu sammeln. Erst kürzlich lobte sie die Anwesenden dafür, aus etwas „Abscheulichem etwas Schönes“ gemacht zu haben. ‚Fader‘ sagte sie: „Die Tatsache, dass all diese Menschen etwas, das das Abscheulichste im Menschen repräsentiert, in etwas Schönes und Vereinendes verwandelten, ist einfach verrückt. Wir befinden uns in solch herausfordernden Zeiten und die Menschen haben mit Akzeptanz, Liebe, Inklusion und Leidenschaft reagiert.“

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