„Astroworld“: Security macht den Organisatoren schwere Vorwürfe

Sebastian GrünbergerSebastian Grünberger | 09.11.2021, 21:22 Uhr

IMAGO / ZUMA Wire/Imagespace

Nach der verheerenden Katastrophe auf dem „Astroworld“-Festival in Texas, bei der acht Menschen starben, meldet sich nun Mitarbeiter der Security zu Wort.

Eines steht fest: Das letzte Wort bezüglich der „Astroworld“-Tragödie am 5. November 2021 ist definitiv noch nicht gesprochen. Während vielerorts Fundamentalkritik an der Festivalleitung sowie am Festivalmacher und Hauptact Hauptact Travis Scott (30) laut wird, erhebt nun auch ein Mitarbeiter der Security grobe Vorwürfe.

Details zur Security

Wie der US-amerikanische Prominachrichtendienst „TMZ“ berichtet, erklärt ein Mann namens Darius Williams, dass viele Mitarbeiter des Sicherheitspersonals (ihm inklusive) einfach viel zu ungeschult waren, um eine derartige Situation zu bewältigen. Williams soll einer von Hunderten gewesen sein, die von einer Firma namens Contemporary Services Corporation (CSC) für das Festival engagiert wurden – die wiederum entweder von der Venue oder den Festivalorganisatoren gebucht worden waren.

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Team war nicht vorbereitet

Gegenüber „TMZ“ erklärte Williams, erst wenige Tage vor Beginn des Festivals eingestellt worden zu sein. Man habe ihm seine Aufgabe nicht richtig erklärt – seine Ausbildung habe er erst am Tag vor dem Festival abgeschlossen. Somit habe er sich unvorbereitet gefühlt. Williams habe an seinem ersten Tag frustriert wieder gekündigt.

Zu wenig Leute

Williams berichtet außerdem, dass ihm bei seinem ersten Dienst sofort aufgefallen war, dass das Team für eine derartige Menschenmasse völlig unterbesetzt war. Er habe seinen Vorgesetzten diese Bedenken mitgeteilt. Diese haben ihm dann eine andere Aufgabe zugewiesen – woraufhin er kündigte.

Ärger für Travis Scott

Für Travis Scott hat die Katastrophe ein langes gerichtliches Nachspiel haben. Der Musiker, der in einer Erklärung angab, am Boden zerstört zu sein, wird von einem Fan auf eine Million Dollar Schadensersatz verklagt. Auch sein Musikerkollege Drake (35) sieht sich mit einer Klage konfrontiert. Laut dem Kläger Kristian Paredes, der bei dem Vorfall verletzt wurde, wären die Vorfälle vermeidbar gewesen.