Auch das kleine Wacken-Festival „Bullhead City“ fällt aus

Festivalbesucher vor einer der Hauptbühnen des Wacken Open Air Festivals 2018.
Festivalbesucher vor einer der Hauptbühnen des Wacken Open Air Festivals 2018.

Daniel Reinhardt/dpa

23.08.2021 13:28 Uhr

Traurige Nachrichten für Heavy-Metal-Fans: Nach dem großen Open Air fällt auch das kleinere Ersatz-Festival „Bullhead City“ im schleswig-holsteinischen Wacken wegen der Corona-Pandemie aus.

Die für Mitte September geplante kleinere Ausgabe des Heavy-Metal-Festivals im schleswig-holsteinischen Wacken fällt aus. Das Festival kann nach Angaben der Veranstalter vom Montag aufgrund der aktuellen Corona-Entwicklungen im Kreis Steinburg nicht stattfinden.

„Auch wenn wir wirklich traurig sind, dass wir nun doch im September kein Wiedersehen mit den Metalheads feiern können, betrachten wir diese Entscheidung als die richtige“, sagte Festival-Mitbegründer Thomas Jensen.

Ordnungsbehörde bedauert Entscheidung

„Das Amt Schenefeld als zuständige Ordnungsbehörde bedauert die notwendige Absage des Bullhead City außerordentlich“, sagte Amtsdirektor Andreas Faust. Es stehe aber die Gesundheit von Gästen, Beschäftigten und Bürgern im Vordergrund.

Zuletzt hatte die Kieler Landesregierung die Zahl der Corona-Fälle je 100 000 Einwohner im Kreis Steinburg an den vergangenen sieben Tagen mit 64,1 angegeben.

Im Juni sah es noch so aus, wie unser Video zeigt:

20.000 Besucher pro Tag erwartet

Die Veranstalter hatten für das ursprünglich vom 16. bis 18. September geplante Festival mit 20 000 Besuchern pro Tag geplant. Es wurden Auftritte unter anderem von Blind Guardian, Nightwish, Powerwolf, Doro und Hämatom erwartet. Früheren Angaben zufolge waren bereits mehr als 10 000 Karten verkauft worden. Ticketkäufer sollen ihr Geld nun zurückerhalten.

Zuvor war bereits das traditionelle Heavy-Metal-Festival mit rund 75 000 Fans wie bereits 2020 wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. Das nächste große Festival soll jetzt vom 4. bis 6. August 2022 stattfinden – mit Judas Priest, In Extremo und Limp Bizkit.