Neues AlbumBeyoncé: Noch mehr Ärger mit ihrem neuem Album

Paul VerhobenPaul Verhoben | 03.08.2022, 13:35 Uhr
Beyonce live
Beyonce live

IMAGO / ZUMA Wire

Erst letzte Woche (28.07.) veröffentlichte die legendäre Musikerin die neue Platte, auf die Fans und Musikexperten bereits mit Spannung warteten.

Kurze Zeit später gab es die erste Kritik: Im Song „Heated“ benutzte Beyoncé eine ableistische Beleidigung, auf die sie in den sozialen Netzwerken zahlreich hingewiesen wurde.

Kurz zur Erklärung: Bei dem betreffenden Wort handelt es sich um „spaz“, was im Deutschen zwar mit „abdrehen“ oder „toben“ übersetzt werden kann, aber eben auch als abwertender Begriff für Menschen mit Behinderung benutzt wird – also „Spast“. Und so war es im Falle von Beyoncé zweifelsfrei auch gemeint.

Der Song wurde deshalb nochmal ohne das umstrittene Wort veröffentlicht — doch schon kurze Zeit später kommt die nächste Kritik.



Kelis schäumt wegen Beyoncés Respektlosigkeit

In ihrem Song „Energy“ benutzten Bey und ihr Team einige Samples der Sängerin Kelis. Sowohl Zeilen aus dem Hit „Milkshake“ aus dem Jahr 2003 sowie aus ‚Get Along With You‘ aus 1999 waren in ‚Energy‘ verwendet worden. Kelis kritisierte ihre 40-jährige Kollegin daraufhin: Die Samples waren von ihr nicht autorisiert worden.

Auch Beyoncés neuer Song „Energy“ wird nachträglich geändert

Auf Instagram schrieb die 42-Jährige sichtlich erzürnt: „Ich bin vollkommen geschockt über diese Respektlosigkeit und die extreme Ignoranz von allen, die involviert waren. Ich habe davon auf dieselbe Weise wie alle anderen erfahren. Nichts ist jemals so wie es scheint, manche Menschen in diesem Business haben keine Seele und keine Integrität, sie legen alle aufs Kreuz. Das ist keine Zusammenarbeit, das ist Diebstahl! Das ist lächerlich!“ Auf den Streaming-Services TIDAL und Apple Music ist ‚Energy‘ jetzt ohne die entsprechenden Samples zu hören. (Bang/K&T)