20.06.2020 19:47 Uhr

Beyoncé überrascht mit neuem Track „Black Parade“

Beyoncé Knowles droppte vollkommen überraschend den Track "Black Parade" am Gedenktag der Sklavenbefreiung in den USA.

imago images / MediaPunch

Der 19. Juni ist ein ganz besonderer Feiertag in den USA. An diesem Sommertag, am sogenannten „Juneteenth – Freedom Day“ erinnern sich die Amerikaner an die Befreiung der Millionen von Afroamerikanern aus der Sklaverei. Pünktlich zum Datum veröffentlichte Beyoncé Knowles (38) ihre neue Single „Black Parade“.

Jetzt kommt allerdings eine schlechte Nachricht, denn wie immer ist der Track erstmals nur auf Tidal verfügbar, der Streamingplattform von Beyoncés Ehemann Jay-Z (50). Dankenswerterweise, stellte Queen Bey den Song aber auch auf YouTube online.

Der kraftvolle, positive Track ist eine Ode an die schwarze Bevölkerung in den USA und die Black Lives Matter Proteste. In den Lyrics heißt es in Bezug auf die aktuelle Situation in der zweiten Strophe zum Beispiel: „Gummigeschosse pralle an mir ab / Habe mir ein Protestschild aus deinem Lattenzaun gemacht / Nimm es als Warnung“.

Zuvor hatte die 24-fache Grammy-Gewinnerin – seit langem eine der prominentesten Vorkämpferinnen für schwarzes Selbstbewusstsein in den USA – auf ihrer Website die „Black Parade“-Initiative vorgestellt. „Happy Juneteenth Weekend!“, schrieb Beyoncé in einem Instagram-Post und verwies damit auf den Tag, der an das Ende der Sklaverei in den USA erinnern soll. „Ich hoffe, wir teilen auch weiterhin Freude und feiern uns, auch mitten im Kampf. Bitte erinnern Sie sich weiterhin an unsere Schönheit, Stärke und Kraft. ‚Black Parade‘ feiert Sie, Ihre Stimme und Ihre Freude, es wird kleinen Unternehmen im Besitz von Schwarzen zugute kommen“, erklärte die Sängerin auf Instagram.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Beyonce? (@beyonce) am Mai 29, 2020 um 8:13 PDT

Spende an „BeyGOOD“

Die Einnahmen aus „Black Parade“ fließen in Beyoncé Wohltätigkeitsorganisation „BeyGOOD“, genauer gesagt in einen Fund zur Unterstützung von durch Afroamerikaner geführte Kleinunternehmen.

Die Musik-Ikone macht sich seit Jahren für die Black Lives Matter-Bewegung stark. Erst diese Woche verfasst sie einen Brief an Daniel Cameron, den Justizminister von Kentucky. Sie forderte von ihm, dass die Polizisten, welche die Notfallsanitäterin Breonna Taylor ohne Vorwarnung in ihrem eigenen Haus im Schlaf erschossen, strafrechtlich belangt werden.

Ansonsten läuft es für Beyoncé wieder mal fantastisch. Die dreifache Mutter platzt sicherlich vor Stolz über die erste BET-Award-Nominierung für ihre älteste Tochter Blue Ivy Parker (8). Zudem soll die Ikone einen 90 Millionen Euro-Deal mit Disney an Land gezogen haben. (KT/dpa)