Samstag, 9. Juni 2012 12:21 Uhr

Die Granaten von „BigSoul“ sind bereit für den Eurovision Song Contest 2013

Letzte Woche haben die drei Hamburger Schwergewichte von BigSoul, Zweite der ersten ‚X-Factor-Staffel 2010, bei einer Record-Release-Party ihr Debütalbum ‚Du siehst gut aus‘ im Hamburger Live-Club ‚Knust‘ vorgestellt.

Jetzt hat der klassische Motown-Sound einen total frischen Anstrich und das auch noch mit deutschen Texten! Und dazu gibt’s auf dem Album noch reichlich Pop mit leichten Anflügen von Swing und Jazz. Das allesgetragen von einem erstklassigen dreistimmigen Satzgesang, den man derzeit hierzulande nirgendwo findet.

klatsch-tratsch.de sprach danach mit Nadine Stricker, Michelle Straubel und Alexandra Piskol über den langen Weg zu ihrem Erstlingswerk.

Wie war die Record-Releasae-Party Eures Debüt-Albums ‚Du siehst gut aus‘?
Was denkst du denn? Toll war´s! … Warum warst du eigentlich nicht dabei?
Die Bude hat gebrannt. Wir hatten riesigen Spaß und es war ein besonderer Moment, unsere eigenen Songs das erste Mal mit unserer Band live auf einer Bühne zu spielen.
Das Publikum war einfach klasse und wir haben zusammen gefeiert. Wir bekommen heute noch ’ne Gänsehaut, wenn wir daran denken.

Warum seid Ihr nur noch zu dritt?
Wie das manchmal so ist. Martina hat sich ins Privatleben zurückgezogen und sich für einen anderen Weg entschieden. Natürlich sind wir ein wenig traurig, aber wir wünschen ihr alles Gute! Für uns heißt es jetzt: durchstarten und auf geht´s in ein neues Abenteuer!

BigSoul haben die erste Staffel von ‚X Factor‘ aufgemischt, Ihr habt zu Recht den zweiten Platz belegt. Warum hat es mit dem ersten Album so lange gedauert, dessen Veröffentlichung immer wieder verschoben wurde.
Wie heißt es so schön? Gut Ding will Weile haben! … und überhaupt, wie meinst du das? Zurecht den ZWEITEN Platz? Nein – der 2. Platz, das ist schon gut so!
Es hat einfach ein bißchen gedauert, bis wir uns als Band gefunden haben. Bis dahin hatten wir ja nur gecovert und noch gar keine richtige Vision, was wir eigentlich für Musik machen wollten. Die erste Platte ist schon etwas sehr besonderes und Entscheidungen wie: Deutsch – Englisch, Cover – Eigene Sachen, die benötigen einfach ein wenig Zeit!

Was haben BigSoul, was Andere nicht haben? Was ist das Besondere an Eurem Album?
Ohne jetzt eingebildet klingen zu wollen, aber so eine Gruppe wie uns gibt es derzeit nicht auf dem deutschen Markt! Mit dem dreistimmigen Gesang und den „Girl Bands“ ist ja momentan nicht so viel los. Irgendjemand muss ja die Fahne hochhalten!
Besonders an unserem Album ist, dass es sehr vielseitig und vor allem sehr positiv ist. Die Texte sind sehr erwachsen, und es ist uns wichtig, dass unsere Songs eine Aussage haben.

Wird es nicht langsam Zeit für einen Riesenschritt aus der Hamburger Musik-Szene zu einem nationalen Act?
Ähhmm… wir lieben die Hamburger Musikszene und fühlen uns sehr wohl hier in unserem „Heimathafen“! Und am nationalen Erfolg arbeiten wir ja gerade!

Könntet Ihr Euch vorstellen beim Eurovision Song Contest teilzunehmen?
Sehr gerne sogar! Für uns wäre es eine riesen große Ehre unser Land dort vertreten zu dürfen.
Du hast nicht zufällig die Nummer von Stefan? Oder wir starten hier einen Aufruf: Stefan, wenn du das hier liest, WIR SIND BEREIT!

Euer Debüt ist eine gewagte Mischung aus altehrwürdigem Motownsound, Variete- und geradlinigen Popnummern, alles mit erstklassigem Satzgesang, gottlob reichlich Ohrwürmern, aber fast ausschließlich deutschen Texten. Alles klingt extrem gut und sehr radiotauglich. Warum so risikoarm?
Risikoarm? Nun ja, wir haben während der Entstehungsphase des Albums nicht wirklich darüber nachgedacht, ob wir ein Risiko eingehen oder nicht. Wir haben intuitiv das gemacht, womit wir uns wohl fühlen und wo wir zuhause sind, Risiko hin oder her. Und wir hoffen sehr, dass es den Leuten gefällt!

Warum singt ihr deutsch?
Na, deutsch ist unsere Muttersprache. Wir haben gemerkt, dass es einfacher ist, sich in der eigenen Sprache auszudrücken. Es ist uns wichtig, dass die Zuhörer verstehen was wir singen.

Wir hätten uns mehr Partynummern á la ‚it’s Raining Men‘ gewünscht. Oder haben wir BigSoul nicht kapiert?
BigSoul besteht ja nicht nur aus „Party“! Das war auch schon zu X-Factor-Zeiten so. BigSoul steht für „große Seele“ und große Gefühle. Wir möchten in erster Linie unsere Zuhörer berühren und natürlich auch mit Ihnen zusammen Spaß haben.
NUR Party? Nee, das wäre auf Dauer ja viel zu langweilig! Außerdem möchten wir den Leuten zwischendurch auch mal die Chance geben durchzuatmen!

Wird es eine Tour geben?
Wir wünschen uns das natürlich. BigSoul ist ein absoluter LIVE Act.. wir können es kaum erwarten wieder auf die Bühne zu gehen!
Momentan sind wir in der Planung. Sobald es nähreres dazu gibt, erfahrt ihr es. Ansonsten schaut auch gerne auf unsere Internetseite oder auf Facebook.
Dort werden alle anstehenden Termine von uns kommuniziert. Jetzt freuen wir uns erstmal auf den Auftritt beim CSD in Köln am 07. Juli das wird sicher großartig!

Werden BigSoul nun zusammen oder auseinander geschrieben?
Zusammen.

Fotios: Frank Waberseck/ 2 Vista

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