Mittwoch, 19. Dezember 2012 11:34 Uhr

Bill und Tom Kaulitz wollten nach Indien auswandern – Album muß warten

Goodbye Los Angeles, hallo Bollywood? Gut möglich, dass Bill und Tom von Tokio Hotel schon bald nach Indien auswandern – zumindest für eine Weile. Dieses Geheimnis verrieten Bill und Tom mit der TV-Programmzeitschrift ‚TV Digital‘ im Interview.

„Das ist ein großer Wunsch von mir, denn es ist ein Land, in dem wir noch nicht unterwegs waren“, so Tom. „Unsere Lust auf Indien wurde tatsächlich dadurch geweckt, dass wir so viel Positives darüber gehört haben. Ich werde auf jeden Fall demnächst eine Motorradtour durch Indien machen.“

Dank Tokio Hotel läuft „Deutschland sucht den Superstar“ (ab 5.1., 20.15 Uhr, RTL) in der 10. Staffel noch einmal zu Hochform auf, denn die Zwillinge Bill und Tom ergänzen die Jury um Dieter Bohlen. „Mit ihm klappt die Zusammenarbeit sehr gut“, so Bill. „,DSDS‘ ist die erfolgreichste deutsche Castingshow und bietet den realistischsten Start ins Musikgeschäft.“

Entgegen dem allgemeinen Trend von sinkenden Einschaltquoten bei Castingshows sehen die beiden einen Aufschwung: „Immer mehr Künstler entscheiden sich derzeit dafür, in der Jury einer Castingshow zu sitzen, etwa Britney Spears, Aerosmith-Sänger Steven Tyler oder Mariah Carey“, bilanziert Bill. „Totgesagte leben länger. Auch ich bin überzeugt, dass sich Castingshows derzeit neu erfinden. Wo sonst lassen sich garantiert ein Nummer-eins-Hit und mitunter globale Popularität erreichen? Die Amis wissen das längst“, ergänzt Tom.

Zwar haben die Zwillingsbrüder keinen Lieblingssong von Modern Talking („Das war wirklich nicht unsere Zeit“), dafür orientieren sie sich aber um so stärker an Aerosmith: „Das ist eine Band, die unglaublich früh anfing und bis heute auf der Bühne steht – eine Legende, die Generationen und einen eigenen Sound geprägt hat“, so Bill.

Darüber hinaus gibt es noch eine weitere Person, als deren großer Fan sich Mädchenschwarm Bill outet: Bundeskanzlerin Angela Merkel. „Die Politik der Bundeskanzlerin ist verständlich und nachvollziehbar. Für mich ist Merkel eine Sympathieträgerin. Sie vermittelt das ‚Mama‘-Syndrom. Bei ihr habe ich das Gefühl, in guten Händen zu sein.“

Auf das neue Album von Tokio Hotel müssen die Fans noch ein wenig warten: „Es gibt keinen genauen Zeitpunkt für eine Veröffentlichung“, so Bill. „Wir werden es veröffentlichen, wenn unser Gefühl uns sagt, dass alles perfekt ist. Momentan schreiben und produzieren wir noch.“

Fotos: RTL/ Benno Kraehahn, Andreas Friese

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