Billy Joel: Der „Piano Man“ rockt New York

dpadpa | 05.11.2021, 15:48 Uhr
Billy Joel ist auch als  «Piano Man»  bekannt.
Billy Joel ist auch als  «Piano Man» bekannt.

Evan Agostini/Invision/AP/dpa

Er rockt den Madison Square Garden wie kaum ein anderer Musiker. Billy Joel kehrt nach der Corona-Zwangspause in New York auf die große Bühne zurück.

Der „Piano Man“ ist zurück: Nach einer mehr als einjährigen Zwangspause nimmt US-Musiker Billy Joel (72) seine monatlichen Auftritte im New Yorker Madison Square Garden wieder auf. Heute soll der vielfach preisgekrönte Sänger wieder im legendären Madison Square Garden auftreten und regelmäßige Shows spielen, „solange die Nachfrage anhält“, wie die Konzerthalle mitteilte.

Am Klavier nicht aufzuhalten

„Piano Man“-Sänger Joel trat seit 2014 einmal pro Monat im Madison Square Garden in Manhattan auf – inzwischen kommt er, inklusive der Konzerte, die er dort davor bereits gab, auf weit mehr als 100 Auftritte und mehr als zwei Millionen verkaufte Tickets. In der Corona-Krise war der Madison Square Garden, wo neben Konzerten auch Basketball und Eishockey gespielt werden, geschlossen.

Kaum jemand hat so oft angekündigt, die Konzertbühnen dieser Welt für immer zu verlassen, wie der „Piano Man“. Doch Billy Joel kann nicht ohne. Selbstbewusst tritt er nach jeder Abschiedstour wieder neu an. So war es eigentlich klar, dass auch Corona nicht sein ständiges Aus bewirken konnte.

Wie alles begann

Seine Karriere begann eigentlich schon 1954, denn Joel lernte mit fünf Jahren die Klaviertastatur zu beherrschen. Zehn Jahre später trat er dann mit seiner ersten Band auf, doch erst mit seiner zweiten Band, den „Hassels“ nimmt er eine Platte auf. Hier hätte nun die Erfolgsgeschichte einen ersten Höhepunkt verdient, doch es kam anders.

Für die Hassels-Platte interessierten sich zu wenig Menschen und auch mit der Nachfolgeformation gelang kein Durchbruch. Als ihm endlich ein Solo-Vertrag angeboten wurde, hat er sich angeblich so mit seinem Label verkracht, dass er sich als Piano-Spieler unter einem Pseudonym in Bars versteckte.

Kein Ruhestand in Sicht

Das ist alles vergessen. Mit seinem Album „Piano Man“ beginnt 1973 der Goldplattenrausch des gebürtigen New Yorkers. Nach gut 82,5 Millionen verkauften könnte er sich den Ruhestand leisten. Mal sehen, wann er sich endgültig von der Bühne verabschiedet. Jetzt startet der 72-Jährige ja erstmal wieder durch.

(dpa-infocom/KT)