Mittwoch, 24. Oktober 2018 09:21 Uhr

Boy George und der „Akt des Wahnsinns“

Briten-Popstar Boy George ist dafür, dass sein Heimatland in der EU bleibt. Deshalb hofft er auf ein zweites Referendum. „Wir sollten uns zusammentun und nicht trennen“, sagt er.

Boy George und der "Akt des Wahnsinns"

Boy George hat eine klare Meinung zum geplanten Brexit. Foto: Gaetano Piazzolla

Der Sänger macht sich mit Blick auf den bevorstehenden Brexit Sorgen um sein Heimatland. Der 57-Jährige hat die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben, dass sein Land doch in der Europäischen Union bleibt. „Ich glaube nicht, dass der Brexit uns jetzt helfen würde“, sagte der Sänger der Band Culture Club („Do You Really Want To Hurt Me?“) der Deutschen Presse-Agentur. „Es gibt schon so viel Teilung in der Welt. Das jetzt noch zu vergrößern wäre doch ein Akt des Wahnsinns. Wir sollten uns zusammentun und nicht trennen.“

Hofft auf zweites Referendum

„Ich behalte weiterhin die Hoffnung auf ein zweites Referendum und glaube, das wird passieren“, sagte der Sänger. „Und wenn es ein zweites Referendum gibt, dann bleiben wir auch in Europa.“ Gut fünf Monate vor dem geplanten Austritt räumte Boy George allerdings ein, dass er mit seiner Einschätzung auch falsch liegen könnte. „Das ist vielleicht eine etwas naive Sichtweise von mir“, lachte er. „Aber ich bin ein sehr optimistischer Mensch.“

Am 26. Oktober erscheint „Life“, das erste Studioalbum von Culture Club seit 19 Jahren. Im November geht Boy George mit seiner Band auf Europa-Tournee und gibt auch Konzerte in Berlin und Köln. Am Wochenende veröffentlichen wir unser großes Interview mit dem Meister. (dpa/KT)

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