10.04.2020 16:20 Uhr

Cardi B: Die Einnahmen ihrer Corona-Hymne werden gespendet

imago images / MediaPunch

Mitte März nahm Cardi B in einem Video Stellung zum derzeit alles bestimmenden Thema: der Corona-Pandemie. Während sie selbst in Sorge sei, fehle ihr jegliches Verständis dafür, wie man glauben könne gegen das Virus immun zu sein.

„Coronavirus, shit is getting real“, krächzte die US-Rapperin in ihrem Instagram-Clip aufgebracht. Die wie immer unnachahmliche Art der Rap-Queen inspirierte den Brooklyner Produzenten Brandon Davidson alias iMarkkeyz dazu, aus dem Rant einen Remix zu machen.

Quelle: instagram.com

Ein Virus wird zum Viralhit

Regelmäßig verwandelt der 29-jährige Memes und Online-Momente in tanzbare Songs, doch keiner war so erfolgreich wie der schlichtweg „Coronavirus“ betitelte Track.

So wurde aus dem Virus schon kurze Zeit später ein Viralhit, Tanzclips erschienen auf TikTok, in ersten Clubs konnte man „Coronavirus“ hören und Cardi B versprach den Song über ihr Label auf Streaming-Plattformen verfügbar zu machen.

„Wenn ich sehe wie alle tanzen, lächeln und ohne Angst sind … Das ist das Größte, das ich tun kann“, erklärte iMarkkeyz gegenüber BuzzFeed News.

Die Erlöse werden gespendet

Doch bei dem Wunsch, den Leuten in Zeiten der Selbst-Isolation etwas Ablenkung zu verschaffen, sollte es nicht bleiben. Auf Nachfrage eines Fans, der sich nach der Verwendung der Tantiemen erkundigte, antwortete iMarkkeyz, dass es immer sein „Ziel“ gewesen sei mit dem Remix Geld für wohltätige Zwecke zu sammeln.

Cardi B pflichtete dem DJ daraufhin bei. „Yes! That´s what we going to do!“, schrieb die Rap-Queen und gab zu bedenken, dass es aufgrund von Entlassungen und Arbeitslosigkeit auch Monate später noch Familien geben wird, die in finanziellen Problemen stecken werden. „Wir werden spenden!“, so die 27-Jährige.

Seit Montag nun kann man „Coronavirus“ offiziell auf allen bekannten Streaming-Plattformen hören. Ob es zu dem in Aussicht gestellten Musikvideo kommen wird, steht derzeit allerdings noch in den Sternen.

„Ich muss das Video wohl bei mir Zuhause mit einem dieser Hood-Filmer machen“, scherzte Cardi während einer Instagram-Livesession letzte Woche.