Sonntag, 13. Mai 2018 17:01 Uhr

Cardi B schließt Instagram-Account nach Angriff von Azealia Banks

Cardi B löschte ihren Instagram Account, nachdem Azealia Banks sie als „Karikatur einer schwarzen Frau“ bezeichnet hatte. Bereits im letzten Jahr schoss Banks gegen die Rapperin. Sie nannte sie in einem Interview eine „Nicki Minaj für Arme“ und beschuldigte sie zudem, einen Ghostwriter ihren Hit ‚Bodak Yellow‘ schreiben lassen zu haben.

Cardi B schließt Instagram-Account nach Angriff von Azealia Banks

Azealia Banks. Foto: WENNCHELLA/WENN.com

In einem neuen Interview sagte sie jetzt: „Das hört sich jetzt hart an und nach vielen Ideen auf einmal. Wenn ich auf die Kultur von schwarzen Frauen schaue, denkt man an die Macht, die die Medien haben. Die Medien hatten die Macht, mich loszuwerden und sie haben die Macht, jeden an die vorderste Front zu stellen. Damit versuchen wir derzeit, das Bewusstsein schwarzer Frauen zu bekommen.“ Sie ist der Meinung, dass sich die Gespräche über die Kultur schwarzer Frauen in den letzten beiden Jahren stark verändert haben.

Karikatur einer schwarzen Frau?

Die 26-Jährige erklärte weiter: „Vor etwa zwei Jahren erreichte die Diskussion ihr Hoch. Wir haben selbst über unsere Macht diskutiert. Beyoncé brachte ‚Lemonade‘ heraus und es gab eine wirklich intelligente Diskussion. Und dann hat sich plötzlich alles verändert, mit Cardi B zum Beispiel. Ich spreche über die Karikaturen von schwarzen Frauen, die selbst nie damit davon kommen würden. Wenn meine Rechtschreibung und Grammatik so schlecht wäre, dann wäre ich raus.”

Cardi B äußerte sich dazu auf Instagram, bevor sie ihren Account löschte. Sie schrieb: „Du versuchst, eine Stimme zu sein und farbige Frauen zu repräsentieren, dabei kannst du nicht einmal selbst vernünftig sein. Nur weil ich ein paar Rechtschreibfehler mache, bin ich nicht dumm. Und nur weil ich mehr lache oder lauter rede, bin ich noch lange keine Karikatur!“

Und auf Twitter teilte sie mit ihren Fans: „Ich bin diesen Sch*** satt. Ich muss meine Schwangerschaft genießen, meine Familie, Projekte und meinen Partner.“

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