Freitag, 15. Juni 2018 14:55 Uhr

Charts der Woche: Andreas Gabalier und Capital Bra nicht zu bremsen

Volksmusik-, Folk- und Schlagerkünstler halten die Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, in Beschlag – und stellen über die Hälfte der Top 10-Positionen. Während Volks-Rock’n’Roller Andreas Gabalier („Vergiss mein nicht“) das Ranking weiter anführt, rauschen Angelo Kelly & Family („Irish Heart“) zurück von elf auf zwei.

Charts der Woche: Andreas Gabalier und Capital Bra nicht zu bremsen

Foto: WENN.com

Auch die Schlagersänger Ben Zucker („Na und?!“, vier), Eloy („Kopf aus – Herz an“, sechs), Helene Fischer („Helene Fischer“, sieben) und Michelle („Tabu“, zehn) fühlen sich im Vorderfeld sichtlich wohl. Beste Neueinsteiger sind die beiden Wingenfelder-Brüder, die mit Fury in the Slaughterhouse schon seit den 80ern aktiv sind. Ihr Zwei-Mann-Nebenprojekt steigt „Sieben Himmel hoch“ an die neunte Stelle.

„The Horror“ heißt das aktuelle Album von Get Well Soon, in dem Konstantin Gropper seine schlimmsten Albträume verarbeitet. Für den Kritiker- und Publikumsliebling ist Rang 15 drin.

Single-Charts

Im Single-Ranking löst sich Capital Bra selbst an der Spitze ab – und feiert gleich den nächsten Rekord: Er ist nun der deutsche Rapper mit den meisten Nummer eins-Hits. „Berlin lebt“ bedeutet seine vierte Spitzenplatzierung binnen zwei Monaten – nach „5 Songs in einer Nacht“, „Neymar“ und „One Night Stand“. Erfolgreicher im HipHop-Segment war nur will.i.am von den Black Eyed Peas mit fünf Nummer eins-Hits.

Silber und Bronze der Single-Charts geht an Namika feat. Black M („Je ne parle pas français“) und Calvin Harris & Dua Lipa („One Kiss”). Die WM-Hits der Fantastischen Vier feat. Clueso („Zusammen”), von Nicky Jam feat. Will Smith & Era Istrefi („Live It Up“) sowie von Jason Derulo („Colors“) notieren auf 13, 33 und 55.

Übrigens: Andreas Gabalier veröffentlichte heute – pünktlich zum Auftaktspiel Deutschland gegen Mexiko am Sonntag seine Fußball-Hymne „Jogi Jogi Jogi Löw“ (siehe Teaser unten!)

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

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