03.07.2020 15:06 Uhr

Charts der Woche: Blackpink brechen alle Rekorde!

In den Offiziellen Deutschen Charts ist die Zeit der Legenden angebrochen. Nachdem Bob Dylan vor sieben Tagen erstmals in seiner Karriere die Hitliste anführte, feiern The Rolling Stones jetzt die erste Nummer-eins-Single seit 1968 („Jumpin' Jack Flash“).

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Beflügelt durch die Veröffentlichung neuer Vinyl- und CD-Versionen springt ihr Song „Living In A Ghost Town“, der Anfang Mai schon mal Platz 22 erreichte, direkt an die Spitze der Top 100. Mick Jagger & Co. stellen damit gleich zwei Rekorde auf: Sie sind nicht nur die ältesten Künstler, die jemals auf dem Thron der Single-Hitliste saßen, sondern verzeichnen auch die größte Spanne (52 Jahre) zwischen zwei Nummer-eins-Hits.

Im Rausch des Mittelalters

Die südkoreanische Girlband Blackpink stellte mit ihrem aktuellen Track „How You Like That“ unlängst einen Bestwert für das weltweit meistgesehene YouTube-Video binnen 24 Stunden auf.

Auch der Einstieg auf Platz 66 der Single-Charts dürfte dem Quartett gefallen. Die höchsten New Entries legen die HipHop-Nummern „XXL“ (Miksu/Macloud, Summer Cem & Luciano feat. Jamule, zwei) und „Ayo Technology“ (Kynda Gray & Rin, sieben) hin. Jawsh 685 & Jason Derulo schieben ihren Sommerhit-Kandidaten „Savage Love (Laxed – Siren Beat)“ derweil von sechs auf drei.

Das Album-Ranking wird ebenfalls von einer Kultband dominiert, und zwar von Depeche Mode. „Spirits In The Forest“, eine Mischung aus Dokumentation und Konzertmitschnitt, stellt die elfte Nummer-eins-LP der Synthie-Pop-Pioniere dar. Der separat erhältliche „Live Spirits Soundtrack“ debütiert zusätzlich auf 23.

Rockmusik in all ihren Facetten haben die nächsten Top-Acts mitgebracht: Während die Mittelalter-Combo Feuerschwanz („Das Elfte Gebot“) hinter „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert, Vol. 7“ an dritter Stelle startet, erobern Die Toten Hosen mit der Vinyl-Jubiläumsedition ihres 1990er-Werks „Auf dem Kreuzzug ins Glück“ den vierten Platz.

Vorwochensieger Bob Dylan („Rough And Rowdy Ways“, fünf) und die Münsteraner Gruppe Long Distance Calling („How Do We Want To Live?”, sieben) setzen weitere Ausrufezeichen.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege.

Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

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