Freitag, 21. Juni 2019 14:59 Uhr

Charts der Woche: Bruce Springsteen ist die neue Nr.1

Foto: Joseph Marzullo/WENN.com

„The Boss“ ist zurück – und macht seinem Spitznamen in den Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, alle Ehre. Mit dem vom südkalifornischen Pop der 60er- und 70er-Jahre inspirierten „Western Stars“ setzt sich der Superstar nicht nur gegen eine namhafte Konkurrenz durch, sondern feiert hierzulande auch das neunte Nummer eins-Album seiner Karriere.

Charts der Woche: Bruce Springsteen ist die neue Nr.1

Foto: Joseph Marzullo/WENN.com

Nach den Vorgängern „High Hopes“ (2014), „Wrecking Ball“ (2012) und „Working on a Dream“ (2009) ist es bereits sein viertes Studiowerk in Folge, das die Spitze erobert.

Deutschrapperin Juju hat viel „Bling Bling“ im Gepäck und legt ihr Solo-Debüt an dritter Stelle vor. Die Aussichten auf einen langen Chartaufenthalt sind hervorragend, denn als Teil des Duos SXTN genoss sie in der Top 100 bereits fast ein Jahr lang ein „Leben am Limit“.

Noch mehr Frauenpower wird auf den Positionen vier und fünf geboten. Dort rangieren die Vorwochenzweite Sarah Connor („Herz Kraft Werke“) sowie Musiklegende Madonna, die ihr aktuelles Album „Madame X“ betitelt hat. Silber holen Rammstein („Rammstein“). Die Top 10 beehrt außerdem die britische Indie-Band Bastille („Doom Days“, neun).

Capital Bra & Co. N.r.1 bei den Singles

Im Single-Ranking beenden Kalazh44, Capital Bra & Samra feat. Nimo & Luciano („Royal Rumble”) vorerst den Erfolgs-Lauf von Lil Nas X („Old Town Road“, nun auf zwei) und bereiten sich als neue Spitzenreiter selbst einen königlichen Empfang. Stellvertretend für das gesamte Quintett konnte Kalazh44 einen „Nummer 1-Award“ entgegennehmen. Auch die weiteren New Entries sind fest in HipHop-Hand und lauten Summer Cem feat. Capital Bra („Diamonds“, drei) und Mero („Olabilir“, sechs).

Die Deutschen Charts werden von GfK Entertainment ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

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