08.05.2020 14:49 Uhr

Charts der Woche: Frei.Wild mit Corona-Album auf Platz 1

Foto: Frei.Wild

Mit Silbermonds „Machen wir das Beste draus“, „Victoriam“ von Sinfoglesia sowie der „Bayernhymne“ haben bereits einige Corona-bezogene Songs die Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment, aufgemischt.

Doch nun führt erstmals ein komplettes Corona-Album die Hitliste an. Mit ihrem „Corona Quarantäne Tape“, das seit einigen Tagen auch physisch erhältlich ist, schnellen Frei.Wild von 60 auf 1 – und feiern damit ihr sechstes Nummer-1-Album. Für diesen Erfolg konnte die Südtiroler Rockband natürlich auch einen Chartaward entgegennehmen.

Auf der neuen Platte von Swiss & Die Andern geht’s heiß her, denn das Hamburger Punk-Quintett besucht einen „Saunaclub“. Wie bereits mit dem Vorgänger „Randalieren für die Liebe“ (zwei) ist heute ebenfalls eine Top-5-Position drin, nämlich Rang vier.

Ramon Roselly bleibt auf Platz 2

Jeweils zwei Schlager- bzw. HipHop-Acts setzen die weiteren Akzente. Während „DSDS“-Gewinner Ramon Roselly („Herzenssache“) die Silbermedaille verteidigt und Die Schlagerpiloten („Santo Domingo“) zurück von 19 auf sechs sausen, quartieren sich Vorwochensieger Ufo361 („Rich Rich“) an dritter Stelle und Neuzugang Edo Saiya („The Entire History Of You“) auf Platz fünf ein.

„Nicht verdient“ singen Capital Bra & Loredana in ihrem neuen Song. Doch die Krone der Single-Charts steht ihnen mehr als zu, denn das Duo setzt sich mit gigantischem Vorsprung u. a. gegen Ufo361 („Emotions“, zwei), Shirin David („90-60-111“, drei) und The Weeknd („Blinding Lights“, vier) durch. Den Kampf um den zweithöchsten New Entry entscheidet Kontra K („Namen“, fünf) für sich. Für Luciano bricht die „Late Night“ an siebter Stelle an.

Außerhalb des omnipräsenten Deutschrap-Segments sorgen der ehemalige sowie der aktuelle Gastgeber der VOX-Show „Sing meinen Song“ für frischen Wind. Mark Forster lässt das „Übermorgen“ (26) heute geschehen; Michael Patrick Kelly besingt die „Beautiful Madness“ (66).

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

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