Freitag, 9. Februar 2018 14:30 Uhr

Charts der Woche: Justin Timberlake auf Platz 1

Justin Timberlake hat eine aufregende Woche hinter sich. Ende Januar wurde der US-Sänger 37 Jahre alt, zwei Tage später veröffentlichte er seine neue Scheibe „Man Of The Woods“, wiederum zwei Tage später trat er beim „Super Bowl“ auf.

Charts der Woche: Justin Timberlake auf Platz 1

Foto: SonyMusic

Nun folgt das Tüpfelchen auf dem i, denn der Superstar erobert aus dem Stand heraus Platz eins der Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Es ist seine zweite Solo-Spitzenplatzierung nach „The 20/20 Experience“ aus dem Jahr 2013.

Wie ein „Thunderbolt“ schlagen Saxon an fünfter Stelle ein. Die legendären Heavy Metaller feiern bereits ihr 23. Chartalbum – und ihren ersten Top 10-Einstieg in 40 Jahren Bandgeschichte. Auch auf Position 17 kommen Metal-Fans auf ihre Kosten; dort debütieren W.A.S.P. mit „Re-Idolized“, der 25-Jahre-Jubiläums-Version ihres berühmtesten Werkes „The Crimson Idol“.

Klubbb3 klettern wieder nach oben

Klubbb3 („Wir werden immer mehr!“) nutzen den Schwung ihrer „Hüttenparty“ und katapultieren sich zurück von sechs auf zwei. Ed Sheeran ist ebenfalls im Aufwind: Der Brite verschiebt „÷“ von fünf auf drei. Die Top 5 wird durch Helene Fischer („Helene Fischer“, vier) vervollständigt.

Parallel zu seinem Album-Erfolg quartiert Justin Timberlake drei Tracks im Single-Ranking ein: „Say Something“ (mit Chris Stapleton, von 23 auf 15), „Filthy“ (zurück auf 63) sowie „Man Of The Woods“ (neu auf 80). Deutschrapper Ufo361 legt den schnellsten Start von allen hin und befördert „Beverly Hills“ direkt auf die Vier.

Wie vor rund einem Jahr mit „Shape Of You“ und „Castle On The Hill“ greift Ed Sheeran erneut nach der Doppelführung – dieses Mal mit „Perfect“ (eins) und „River“ (als Unterstützung von Eminem). Bronze holt Bausa („Was du Liebe nennst“).

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

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