24.01.2020 15:28 Uhr

Charts der Woche: Katja Krasavice sext sich an die Spitze

Foto: Matthias Schwaighofer

Das gab es zuletzt vor 23 Jahren: Zum zweiten Mal in der Geschichte der Offiziellen Deutschen Charts führen Rapperinnen die Top 100 beider Hitlisten an.

Während die Siegerinnen 1997 noch Tic Tac Toe (mit ihrem Album „Klappe die 2te“) und Sabrina Setlur (mit ihrer Single „Du liebst mich nicht“) hießen, machen anno 2020 nun „Boss Bitch“ Katja Krasavice sowie Juju & Loredana („Kein Wort“) das Rennen.

Charts der Woche: Katja Krasavice sext sich an die Spitze

Katja Krasavice

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Die in Tschechien geborene, durch YouTube bekannt gewordene Katja Krasavice konnte ihren verdienten „Nummer 1 Award“ in Berlin entgegennehmen – und beim Foto-Shooting eine eindeutige Botschaft vermitteln. In der aktuellen Woche setzt sie sich sogar gegen Superstars wie Eminem durch, dessen ohne Vorankündigung veröffentlichtes Werk „Music To Be Murdered By“ die Silbermedaille abgreift.

Insgesamt sorgen 20 Neuzugänge für viel Abwechslung im Album-Ranking. Insbesondere Rockfans kommen dabei auf ihre Kosten: Ex-Sub7even-Frontmann Wirtz zieht an dritter Stelle den Stecker („Unplugged II“), Magnum („The Serpent Rings“) erobern Rang fünf, Turbostaat besuchen auf Platz sechs die „Uthlande“.

Quelle: instagram.com

Ein neuer Rekord

Die Metal-Supergroup Sons Of Apollo („MMXX“, 11) verpasst ebenso wie US-Elektro-Pop-Sängerin Halsey („Manic“, 13) nur knapp die Top 10. Für Vorwochensieger RAF Camora („Zenit“) geht’s runter von eins auf vier.

Im Single-Ranking verlieren Juju und Loredana „Kein Wort“ – und feiern damit bereits ihre dritte bzw. zweite Spitzenplatzierung. Gleichzeitig landet ihr Track dank 2,06 Millionen Abrufen einen neuen Rekord als meistgestreamter Song eines weiblichen Acts am Release-Tag.

Auf Rang zwei steht ebenfalls ein New Entry, und zwar „Big Drip“, eine Kollabo-Nummer des Berliners Ufo361 mit dem US-Rapper Future. Das Podium rundet The Weeknd („Blinding Lights“, drei) ab.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans.

Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

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