20.03.2020 15:22 Uhr

Charts der Woche: Marianne Rosenberg erstmals in 65 Jahren auf Platz 1

imago images / Sabine Gudath

Selbst in diesen schwierigen Zeiten gibt es immer wieder Lichtblicke, die eine Meldung wert sind. Einer davon ist Marianne Rosenberg. Die Musik-Ikone feierte kürzlich ihren 65. Geburtstag und beschenkt sich nun zum 50-jährigen Bühnenjubiläum gleich selbst: Erstmals in ihrer Karriere erobert sie den Spitzenplatz der Offiziellen Deutschen Album-Charts.

Auf ihrer neuen CD setzt sie „Im Namen der Liebe“ eine klare Botschaft gegen Diskriminierung und Rassismus. Für den Erfolg ihrer Platte wurde die Sängerin mit einem „Nummer 1 Award“ geehrt.

Charts der Woche: Marianne Rosenberg erstmals in 65 Jahren auf Platz 1

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„Das Wichtigste in meiner langen Karriere“

Marianne Rosenberg sagte dazu: „Dieses Album ist vielleicht das Wichtigste in meiner langen Karriere, denn mit ihm schließt sich musikalisch für mich ein Kreis. Als ich für die Aufnahmen nach fast 50 Jahren wieder in den Hansa-Studios stand, war es für mich wie nach Hause zu kommen. Und weiter: „Dass das Ergebnis unserer gemeinsamen Arbeit jetzt so überzeugt, macht mich glücklich! Danke an mein tolles Team, besonders an Alex und Max – und natürlich Dank an meine wunderbaren Fans!“

Bunt wie der Frühling

HipHop, Rock, K-Pop, Singer-Songwriter-Musik: Die weitere Führungsriege der Offiziellen Deutschen Album-Charts präsentiert sich so bunt wie eine Blumenwiese im Frühling. Während Haze an zweiter Stelle über „Brot & Spiele“ rappt, rangieren die Böhsen Onkelz („Böhse Onkelz“, zwei) und BTS („Map Of The Soul: 7“, drei) weiterhin auf einer vorderen Position.

One Direction-Sänger Niall Horan stellt sein romantisches Solowerk „Heartbreak Weather” an fünfter Stelle ab. Auch dahinter wird’s nicht langweilig: Soundtüftler Fritz Kalkbrenner („True Colours“) erreicht auf Rang sechs ebenso die Top 10 wie die Schweizer Kultband Gotthard („#13“, sieben) und das Punkt-Quintett Slime („Wem gehört die Angst“, neun).

So werden die Charts ermittelt

Beliebtester Song der Republik ist zum mittlerweile siebten Mal „Blinding Lights“ von The Weeknd. Weder Die Toten Hosen mit ihrem neuen Liebeslied „Kamikaze“ (16) noch die HipHop-Acts Samra & Capital Bra („Berlin“, zwei) und Ufo361 („Bad Girls, Good Vibes“, vier) kommen gegen den Kanadier an.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.