04.09.2020 15:06 Uhr

Charts der Woche: Metallica sind in den Charts zurück

Klassische Musik und Metal? Dass diese Symbiose funktioniert, bewiesen Metallica vor über 20 Jahren, als sie gemeinsam mit dem San Francisco Symphony Orchestra ihr vielbeachtetes Live-Album „S&M“ herausbrachten.

James Hetfield von Metallica. Foto: imago images / ZUMA Press

Klassische Musik und Metal? Dass diese Symbiose funktioniert, bewiesen Metallica vor über 20 Jahren, als sie gemeinsam mit dem San Francisco Symphony Orchestra ihr vielbeachtetes Live-Album „S&M“ herausbrachten.

„S&M2“ auf Platz 1

Zu dessen Jubiläum ist nun die Fortsetzung „S&M 2“ erschienen, die wie schon ihr Vorgänger die Spitze der Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment, erobert. Für James Hetfield & Co. ist es bereits das neunte Nummer-eins-Werk hierzulande. „S&M“ kehrt auf Platz 72 in die Auswertung zurück.

Drei weitere Metal-Acts begleiten Metallica in die Hitliste. Sowohl Callejon („Metropolis“, sieben) aus Düsseldorf als auch die schwedischen Bands In Flames („Clayman“, Wiedereinstieg auf 16) und Pain Of Salvation („Panther“, 19) erreichen dabei die Top 20.

Jede Menge Neuzugänge

Dank 30 Neuzugängen präsentiert sich das LP-Ranking in dieser Woche äußerst vielfältig. Während die Südtirol-Rocker von Unantastbar an zweiter Stelle ihren „Wellenbrecher“ herausholen und die Indie-Gruppe Giant Rooks („Rookery“) den dritten Platz erobert, bringt das Schweizer Kult-Duo Yello auf Rang sechs die Sache sprichwörtlich auf den „Point“. Jazz-Ausnahmesänger Gregory Porter („All Rise“, acht) sowie die Rapper Edo Saiya („lunaR“, vier, Video unten), GReeeN („Highland”, fünf) und Dame („Rock EP“, zehn) machen es sich ebenfalls in der Top 10 gemütlich.

Ein ganz besonderer Gast feiert sein Chartdebüt auf Position 88, und zwar niemand Geringeres als der Dalai Lama. Das Oberhaupt der Tibeter hat anlässlich seines 85. Geburtstags erstmals ein Album veröffentlicht, das „Inner World“ heißt und Musik mit Lehren und Mantras verbindet.

Galerie

Single-Charts

In den Single-Charts bekommt der offizielle Sommerhit „Savage Love (Laxed – Siren Beat)“ (Jawsh 685 & Jason Derulo) wieder etwas Aufwind und klettert zurück von fünf auf zwei. Nicht nur „Unterwegs“ nach oben, sondern mittlerweile auch dort angekommen sind KitschKrieg & Jamule, die Capital Bra & Cro („Frühstück in Paris“) an die dritte Stelle verdrängen.

Das Spitzenfeld runden 24kGoldn feat. Iann Dior („Mood“, von 38 auf vier) sowie Kontra K feat. AK Ausserkontrolle („Sirenen“, neu auf fünf) ab.

So werden die Charts ermittelt

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

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