Freitag, 9. November 2018 16:26 Uhr

Charts der Woche: Niedeckens BAP stellen Beatles-Rekord ein

„Live & Deutlich“ und erfolgreich – das sind Niedeckens BAP in den Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Und nun kommt für Wolfgang Niedecken und seine Mitstreiter auch ein großartiger Rekord dazu. Die Kölner Rocker, die seit 2014 in wechselnder Besetzung auftreten, bringen ihre zwölfte Platte an der Spitze unter – und sind damit nun die Band mit den meisten Nummer eins-Alben hierzulande. Zum Vergleich: Die Beatles hievten elf Alben auf den Thron.

Charts der Woche: Niedeckens BAP stellen Beatles-Rekord ein

Foto: Tina Niedecken

„More Blood, More Tracks“ verspricht Bob Dylan auf seiner „Bootleg Series Vol. 14” (Platz vier). Der Literatur-Nobelpreisträger verstaut bereits sein 57. Album in der Hitliste. Die weiteren Positionen der Top 5 besetzen Capital Bra mit seinem Digital Only-Release „Allein“ (zwei), Metallica mit der remasterten 30 Jahre-Jubiläumsausgabe ihres Kultwerks „… And Justice For All“ (drei) sowie Bonez MC & RAF Camora mit „Palmen aus Plastik 2“ (fünf).

Passend zur vergangenen Woche gestarteten Filmbiografie „Bohemian Rhapsody“ sind Queen gleich mehrfach in den Rankings präsent. „The Platinum Collection – Greatest Hits I, II & III“ klettert von 25 auf 14; der Soundtrack zum Kinofilm notiert auf 23, „Greatest Hits” auf 61. In der Single-Tabelle ist „Bohemian Rhapsody“ Jahrzehnte nach seiner letzten Platzierung nun wieder an 72. Stelle zu hören.

Charts der Woche: Niedeckens BAP stellen Beatles-Rekord ein

Foto: Universal Music

Alles dominierender Künstler der Single-Charts ist Capital Bra, der den zweit- und drittbeliebtesten Song („Allein“, „Ich liebe es“), den höchsten New Entry („Maybach“, mit Bushido, 16) sowie insgesamt 17 platzierte Tracks beisteuert. Nur die Goldmedaille muss er weiterhin Kitschkrieg feat. Trettmann, Gringo, Ufo361 & Gzuz („Standard“) überlassen.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

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