Freitag, 9. März 2018 14:56 Uhr

Charts der Woche: Olexesh mit doppelter Nr.1!

Es kommt äußerst selten vor, dass ein Interpret die Spitze der Offiziellen Deutschen Single- und Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, gleichzeitig besetzt. Im Deutschrap-Bereich ist dies bislang nur Cro geglückt – nun schafft auch Olexesh das Kunststück.

Charts der Woche: Olexesh mit doppelter Nr.1!

v.l.n.r.: Michael „Syn“ Lukaschyk (CEO/ 385idéal), Olexesh, Edin
Foto: Glen Kehlmann

Der Hesse mit ukrainisch-weißrussischen Wurzeln erobert mit seiner neuen Platte „Rolexesh“ auf Anhieb die Krone und sprintet bei den Singles ganz „Magisch“ (feat. Edin) von drei auf eins. Als erster Künstler überhaupt konnte der bei 385idéal gesignte und über Universal Music Urban vertreibende Olexesh heute Nachmittag zwei „Nummer 1 Awards“ – Single und Album – parallel in Empfang nehmen.

Auf Platz zwei der Album-Charts präsentiert Fard sein „Alter Ego II“. Es ist das zweite Mal nach „Bellum et pax“ (2013), dass der Ruhrpott-Rapper die Silbermedaille ergattert. Zwei weitere HipHop-Acts knacken die Top 30: das Saarbrücker Duo Tiavo mit dem Debütwerk „Oh Lucy“ (24) sowie die Mundart-Rapper dicht & ergreifend mit dem aussagekräftigen Titel „Ghetto mi nix o“ (27). Vorwochensieger B-Tight („A.i.d.S. ROYAL“) ist nun an 65. Stelle zu finden.

Uralt-Flöten-Rocker auf Platz 4

Jethro Tull satteln die „Heavy Horses“ und bringen ihre legendäre Scheibe als fünf Disks umfassende Neuausgabe auf den Markt. Die Kult-Rocker starten auf Platz vier noch einen Tick besser als „Saitenhexer“ Michael Schenker (Fest), der seine „Resurrection“ sechs Positionen dahinter erlebt.

Die Single-Charts werden wieder einmal von Rap-Acts dominiert. Neben den Spitzenreitern Olexesh/Edin schaffen Kontra K („Zwischen Himmel & Hölle“, 15) sowie Zuna („Ayé“, 23) die besten Neueinstiege. Das Podium ergänzen Marshmello & Anne-Marie („Friends”) und Drake („God’s Plan“).

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

 

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