Freitag, 24. Mai 2019 15:11 Uhr

Charts der Woche: Rammstein an der Spitze

Dieses Album sprengt alle Dimensionen. Mit ihrem neuen Studiowerk „Rammstein“ haben Till Lindemann & Co. innerhalb der ersten Woche alleine in Deutschland bereits über 260.000 Einheiten abgesetzt. Das ist der erfolgreichste Start einer Band in diesem Jahrtausend.

Charts der Woche: Rammstein an der Spitze

Foto: Universal Music/ Jens Koch

Rammstein (Label: Vertigo/Universal Music) erobern damit auf Anhieb die Spitze der Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Mit zehn Nummer 1-Alben zieht die Band nun mit den Toten Hosen sowie den Böhsen Onkelz gleich.

Insgesamt acht weitere Rammstein-Alben entern die Top 100, u. a der Konzertmitschnitt „Rammstein: Paris“ (zwölf) sowie der Studio-Vorgänger „Liebe ist für alle da“ (19). Dazu können sich sämtliche elf Lieder der aktuellen Platte platzieren. Neben „Deutschland“ (neun) kommen „Zeig dich“ (13) und „Ausländer“ (16) am besten an.

Im Album-Ranking geht’s auch an zweiter Stelle rockig zur Sache, wo die US-Gruppe The National („I Am Easy To Find“) gastiert. Der schottische Sänger Lewis Capaldi („Divinely Uninspired To A Hellish Extent“), dem mit seinem Song „Someone You Loved“ ein Megahit gelang, debütiert auf Position sieben.

Charts der Woche: Rammstein an der Spitze

Ach so setzt man Duschhauben auf: Rammstein 2019. Foto: Jens Koch.

Samra & Capital Spitzenreiter bei Single-Charts

Neue Spitzenreiter der Single-Auswertung sind Samra & Capital Bra („Wieder Lila“). Für letzteren ist es der nunmehr 13. Nummer 1-Hit – niemand in der Geschichte der Offiziellen Deutschen Charts hatte mehr. Das Podium beschließen Juju feat. Henning May („Vermissen“) und Lil Nas X („Old Town Road”).

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

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