Freitag, 7. Juni 2019 15:30 Uhr

Charts der Woche: Sarah Connor ist die neue Nr.1

Foto: Nina Kuhn

Sarah Connor ist in den Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment, eine sichere Bank. Bereits fünf Nummer 1-Hits und zwei Nummer 1-Alben gehen auf das Konto der Sängerin – nun kommt die dritte Album-Spitzenplatzierung hinzu.

Charts der Woche: Sarah Connor ist die neue Nr.1

Foto: Nina Kuhn

Ihr neuester Streich „Herz Kraft Werke“ verzeichnet hervorragende Verkäufe und verdrängt Vorwochensieger Kontra K („Sie wollten Wasser doch kriegen Benzin“) an die fünfte Stelle. Für ihre Leistung wurde Connor mit einem „Nummer 1 Award“ geehrt.

Die gewohnte Portion HipHop serviert der Dortmunder 18 Karat, der sich hinter Rammstein („Rammstein“, zwei) auf dem Bronzeplatz folgendermaßen vorstellt: „Je M’Appelle Kriminell“. Ansonsten geht’s sehr metallastig zur Sache: Gloryhammer („Legends From Beyond The Galactic Terrorvortex“) performen galaktisch gut auf sechs, die „Kämpfer“ von Toxpack servieren Streetcore auf sieben, Royal Republic gründen den „Club Majesty“ auf 17.

Den größten Sprung innerhalb der Top 100 macht Elton John. Beflügelt vom Kinoerfolg des Biopics „Rocketman“ verfrachtet der Superstar seine „Diamonds“ zurück von 59 auf 31. Auch der Soundtrack überspringt etliche Positionen und landet nun an 67. Stelle.

Lil Nas X Nr. bei den Singles

In den Single-Charts entscheidet Lil Nas X („Old Town Road“) auf den letzten Metern einen enorm spannenden Vierkampf für sich. Der US-Rapper verweist Rammstein („Ausländer“, zwei), Ed Sheeran & Justin Bieber („I Don’t Care“, drei) sowie Neuzugang Luciano („La Haine“, vier) auf die weiteren Plätze. Album-Spitzenreiterin Sarah Connor war ebenfalls nicht untätig und bugsiert ihren Track „Vincent“ von 28 auf neun.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

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