Freitag, 8. März 2019 14:56 Uhr

Charts der Woche: SDP hängen In Flames und Bryan Adams ab

Erst Avantasia, dann Dream Theater, jetzt SDP: Zum dritten Mal in Folge – und bereits zum siebten Mal in 2019 – feiert ein Musik-Act seine Nummer eins-Premiere in den Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment.

Charts der Woche: SDP hängen In Flames und Bryan Adams ab

SDP mit dem Nr.1 Award. Foto: Berliner Plattenbau

Noch vor den Schweden-Metallern In Flames („I, The Mask“, zwei) und dem kanadischen Superstar Bryan Adams („Shine A Light“, drei) erzählt das Berliner Duo „Die Unendlichste Geschichte“ an erster Stelle. Dafür wurden Vincent Stein und Dag-Alexis Kopplin am Freitag mit einem „Nummer 1 Award“ geehrt.

In der Top 10 debütieren mit Queensrÿche („The Verdict”, sechs) und While She Sleeps („SO What?”, acht) zwei weitere Metalbands. Die Vorwochensieger von Dream Theater („Distance Over Time“) gehen auf Distanz zur Spitze und kommen nun auf Rang zwölf unter. Wenige Tage nach dem Tod von Prodigy-Sänger Keith Flint kehrt deren aktuelles Werk „No Tourists“ auf Platz 32 noch einmal in die Hitliste zurück.

„Cordula Grün“ rauscht in ie Top 30

Im Single-Ranking schießt Joshs Faschingshit „Cordula Grün“ von 76 auf 27. Die Coverversion der „Draufgänger“ ist an 59. Stelle erstmals dabei. Auch die Songs von Tobee („Helikopter 117 (Mach‘ den Hub Hub Hub)“, 81), den Brings („Kölsche Jung“, 95) und Andreas Gabalier („Hulapalu“, 98) wurden an Karneval rauf und runter gehört.

An der Spitze heißt es weiterhin: „Gib Ihm“. Shirin David verteidigt am Weltfrauentag die Krone vor KC Rebell feat. Summer Cem & Capital Bra („DNA“) sowie Ava Max („Sweet But Psycho”). Den höchsten New Entry landet Rapper Shindy („Road2Goat”, fünf).

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

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